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Dropbox – Das Gratisangebot wird auf drei Geräte begrenzt

Dropbox-App. (Foto: dennizn / Shutterstock.com)

Wer ein kostenfreies Dropbox-Konto nutzt, kann zukünftig nur noch Daten auf drei Geräten synchronisieren. Bestandskunden, die mehr Geräte nutzen, sind davon zwar ausgenommen, allerdings können sie keine neuen Geräte mehr hinzufügen.

Dropbox schränkt den Funktionsumfang der kostenlosen Variante des Cloud-Speicherdienstes deutlich ein. Zukünftig können nur noch drei Geräte auf ein Dropbox-Konto zugreifen. Damit ist die Synchronisation über die verschiedenen Apps des Dienstes gemeint. Der Zugang über den Webbrowser wird nicht eingeschränkt. Wer mehr Geräte mit dem eigenen Konto verknüpfen will, wird auf eines der kostenpflichtigen Angebote umsteigen müssen. Die Preise dafür beginnen bei monatlich 8,25 Euro für ein Terabyte an Cloud-Datenspeicher. Im kostenlosen Basisangebot sind zwei Gigabyte enthalten.

Bestehende Kunden, die mehr als drei Geräte nutzen, können das auch weiterhin tun. Allerdings können sie keine weiteren Geräte hinzufügen. Die Änderung ist ab März 2019 gültig – und demnach bereits in Kraft getreten. Dropbox will mit der Änderung offenbar Nutzerinnen und Nutzer zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements bewegen.

Dropbox: Börse stört sich an geringer Umsatzrendite

Das Ergebnis von Dropbox im vierten Quartal 2018 hat Investoren enttäuscht. Der Umsatz lag mit 375,9 Millionen US-Dollar zwar oberhalb von dem, was Investoren erwartet hatten. Aber die Umsatzrendite lag nur zwischen sieben und acht Prozent. Analysten hatten hingegen eine Umsatzrentabilität von 12,1 Prozent erwartet. Daraufhin brach der Kurs des Anbieters deutlich ein.

Die Begrenzung auf drei Geräte dürfte ein Versuch sein, mehr Kunden für die kostenpflichtigen Dropbox-Angebote zu gewinnen. Ähnlich ging in der Vergangenheit beispielsweise der Cloud-Notizdienst Evernote vor. Der begrenzt schon seit 2016 für kostenfreie Accounts die Anzahl der synchronisierbaren Geräte auf zwei.

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Eine Reaktion
Titus von Unhold

"Aber die Umsatzrendite lag nur zwischen sieben und acht Prozent. Analysten hatten hingegen eine Umsatzrentabilität von 12,1 Prozent erwartet."

Gier frisst Hirn. Hoffentlich erledigt sich der Kapitalismus wie er ist bald selbst.

Antworten

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