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16 bis 18 Dollar pro Aktie: Dropbox-IPO soll 648 Millionen bringen

Dropbox. (Foto: dpa)

Dropbox hat die Preisspanne für seinen Börsengang bekanntgegeben. Die Aktien sollen für einen Preis zwischen 16 und 18 US-Dollar ausgegeben werden, der IPO bis zu 648 Millionen Dollar einbringen.

Ende Februar hatte Dropbox seine Börsenpläne, über die schon lange spekuliert worden war, offiziell gemacht. Am Montag hat der kalifornische Cloudspeicheranbieter diese Pläne konkretisiert. Bei dem geplanten Gang aufs Börsenparkett will Dropbox 36 Millionen Aktien ausgeben. Die Preisspanne wurde auf 16 bis 18 Dollar festgelegt – damit sollen bis zu 648 Millionen Dollar in die Kassen des Unternehmens gespült werden, das mit dem Kürzel DBX an der Technologiebörse Nasdaq reüssieren will, wie Techcrunch berichtet.

Wann genau der Startschuss für den Börsengang gegeben werden soll, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich wird es schon Ende dieses Monats soweit sein. Bei dem Dropbox-IPO handelt es sich um den größten Tech-IPO seit dem von Snap im vergangenen Jahr. Die Bewertung von Dropbox liegt bei dem angepeilten Ausgabepreis zwischen sieben und acht Milliarden Dollar – und damit deutlich unter der Bewertung von zehn Milliarden Dollar, die Dropbox noch im Jahr 2014 hatte, als es in einer Investitionsrunde 350 Millionen Dollar einsammelte.

Dropbox-IPO als Gradmesser für weitere Tech-Börsenkandidaten

Branchenbeobachter werden den Börsengang von Dropbox genau unter die Lupe nehmen. Schließlich könnte der IPO als Gradmesser für mögliche weitere Kandidaten aus dem Feld der hochbewerteten Startups wie Spotify und Airbnb dienen. Schaut man sich Snap an, so lässt sich an der Aktienentwicklung sehen, was Dropbox drohen könnte. Die Snap-Aktien sind seit dem Börsendebüt um rund 30 Prozent gesunken.

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Laut dem Techcrunch-Bericht wird Dropbox übrigens 100 Millionen Dollar in Aktien an seinen neuen Partner Salesforce weiterreichen. Die beiden Unternehmen hatten am Montag eine strategische Partnerschaft vereinbart. In der zweiten Jahreshälfte soll Dropbox zwei Produkte von Salesforce integrieren, die Commerce- und Marketing-Cloud sowie Quip. Ziel ist es, dass Unternehmen sich besser mit ihren Kunden vernetzen können sollen.

Dropbox kämpft mit hohen Verlusten. 2017 stand ein Minus von 111 Millionen Dollar zu Buche. Der Umsatz konnte dagegen im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gesteigert werden. Dropbox hat weltweit gut 500 Millionen Nutzer, darunter elf Millionen zahlende Kunden. Der lukrative Geschäftskundenbereich soll in den kommenden Jahren kräftig ausgebaut werden.

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