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Dropbox kauft E-Signatur-Anbieter Hellosign für 230 Millionen Dollar

Dropbox-CEO Drew Houston. (Foto: Dropbox/Facebook)

Der Cloud-Speicherdienst Dropbox schnappt sich Hellosign, einen Anbieter von Dokument- und E-Signatur-Lösungen. Für die Übernahme gibt Dropbox 230 Millionen US-Dollar aus.

In den vergangenen Jahren hat der 2007 gegründete Cloud-Speicherdienst Dropbox eine ganze Reihe von kleineren und größeren Firmen übernommen. Immer wieder gab es zudem Gerüchte, dass Apple an der Übernahme von Dropbox interessiert sei. Im März 2018 legte das Unternehmen ein starkes Börsendebüt hin. Jetzt hat sich Dropbox mit Hellosign einen Anbieter von E-Signatur- und Dokument-Lösungen geschnappt.

E-Signatur und Dokumenten-Workflow: Dropbox zahlt 230 Millionen Dollar für Hellosign

Die Hellosign-Übernahme soll laut Dropbox innerhalb des laufenden ersten Quartals 2019 abgeschlossen sein. Dropbox zahlt 230 Millionen Dollar in bar, wie es in einer entsprechenden Mitteilung heißt. Hellosign hat sich vom reinen E-Signatur-Anbieter zum Plattformbetreiber für verschiedene Dokument-Lösungen gemausert. Das Unternehmen hat eigenen Angaben nach über 80.000 Kunden. Dropbox verfügt über mehr als 500 Millionen registrierte Nutzer in 180 Ländern.

„Hellosign hat ein gut laufendes Geschäft aufgebaut, das sich auf E-Signature- und Dokumenten-Workflow-Produkte konzentriert“, erklärte Dropbox-Mitgründer und -CEO Drew Houston. Gemeinsam könnten die Unternehmen laut Houston den Dropbox-Nutzern ein besseres Nutzererlebnis bieten, ihre Arbeitsabläufe vereinfachen und den bisher von Dropbox bearbeiteten Markt erweitern.

Dropbox-Alternativen im Überblick
Dropbox-Alternativen: Box wurde schon 2005 gegründet. Der Anbieter richtet sich vor allem an Geschäftskunden und bietet Funktionen zum Projektmanagement, zur Dokumentenverwaltung und zur Automation von Arbeitsabläufen an. Außerdem lassen sich andere Systeme wie Google Apps, Netsuite oder Salesforce in Box integrieren. Der Cloud-Speicher bietet Apps für Windows, OS X, Android, iOS, Blackberry, Windows Phone und webOS an. (Screenshot: Box)

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Dropbox und Hellosign waren im vergangenen Jahr im Rahmen der Extension-Offensive in Kontakt gekommen. Dabei hatte Dropbox die Möglichkeit geschaffen, dass Drittanbieter-Tools direkt in die Oberfläche des Cloud-Speichers integriert werden können. Man teile eine Design-Philosophie, erklärte Hellosign-Mitgründer und -Chef Joseph Walla. Unter dem Dach von Dropbox soll Hellosign zunächst unabhängig weiterarbeiten, die Hellosign-Mitarbeiter würden übernommen.

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Ein Kommentar
peter

Warum fehlt denn Nextcloud in eurer Dropbox-Alternativen im Überblick-Überblick? Kostenlos zum selber hosten, sehr umfangreich und dabei trotzdem übersichtlich, Habe es beruflich wegen DSGVO aufgesetzt und privat weiterhin Dropbox genommen. Aber schon nach kurzer Zeit merkt man wie genial Nextcloud ist und Dropbox ist für mich geschichte …

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