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Dropbox Transfer: Neuer Dienst zum Datenversand

Dropbox startet ein neues Tool zum Versenden von Dateien. (Foto: Nopparat Khokthong/ Shutterstock)

Mit Dropbox Transfer sollen Nutzer unkompliziert große Datenmengen verschicken können – die maximale Datenmenge übertrifft das Angebot der Konkurrenz.

Dropbox hat einen eigenen Dienst zum Versenden von großen Datenmengen angekündigt. Wie das Unternehmen in einem Blogpost mitteilt, lassen sich mit dem neuen Dienst Transfer bis zu 100 Gigabyte an Daten verschicken. Bisher können Nutzer des Cloudspeicher-Anbieters Dateien in einer Cloud ablegen und einzelne Dateien oder Ordner mit anderen teilen.

Bis zu 100 Gigabyte verschicken

Nutzer sollen mit Transfer bis zu 100 Gigabyte an Daten in eine Cloud hochladen können – der Empfänger bekommt einen Link, über den er diese herunterladen kann. Nach demselben Konzept funktionieren Firefox Send und Wetransfer – nur mit geringeren Datenmengen.

Bei Wetransfer ist die Datenmenge für zahlende Nutzer auf maximal 20 Gigabyte beschränkt und der kostenlose Dienst auf 2 Gigabyte. Bei Firefox Send liegt das Maximum für nicht-registrierte Nutzer bei einem Gigabyte und bei registrierten Nutzern bei 2,5 Gigabyte. Dropbox erwähnt in seinem Post keine Kosten, aber Bezahlschranken ab einer bestimmten Datenmenge sind denkbar.

Transfer funktioniert sowohl mit bereits in der Dropbox gespeicherten Dateien als auch mit Dateien vom Computer. Der Link, den die Empfänger bekommen, führt zu einer Kopie der hochgeladenen Dateien, die Originale sollen unberührt bleiben – das bietet einen Vorteil gegenüber der üblichen Freigabe von Dateien aus Dropbox-Ordnern.

Zusatzfunktionen zum Personalisieren

Dropbox Transfer bietet verschiedene Zusatzfunktionen.(Grafik: Dropbox)

Die versendeten Dateien können zudem mit einem Passwort geschützt und die Dauer der Freigabe kann begrenzt werden – beide Einstellungen sollen auch nach dem Versand noch angepasst werden können. Wer sichergehen will, dass der Empfänger die Dateien heruntergeladen hat, kann sich außerdem Download-Benachrichtigungen schicken lassen.

Während Dropbox bisher mit der Möglichkeit, Ordner freizugeben, kollaboratives Arbeiten ermöglicht, soll der neue Dienst Transfer vor allem auch für den Außenauftritt genutzt werden. Deshalb lässt sich die Download-Seite, auf die die Empfänger über den Link geleitet werden, individuell gestalten. Dafür können auch eigene Fotos oder ein Firmenlogo genutzt werden.

Bisher ist Transfer nur für eine begrenzte Anzahl an Nutzern in der Beta-Version freigeschaltet, heißt es in dem Blogpost. Der Start für alle anderen solle aber „bald“ folgen.

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Ein Kommentar
David
David

Jetzt ist nur die Frage, wie oft man sowas braucht und: 100GB Upload dauert mit meiner gar nicht mal schlechten Leitung (kenne viele, die langsamere Verbindungen haben) 37 Stunden. USB-Stick per Post könnte da u.U. schneller sein :P Runterladen muss der Empfänger das ja auch noch.
Was mir nicht ganz klar ist: man kann Dateien direkt hochladen oder aus der Dropbox verschicken – in letzterem Fall bräuchte ich Dropbox Plus, da ich bisher keine 100GB in meiner Dropbox speichern kann. Ich frage mich, ob ich mit einem kostenlosen Dropbox-Konto (mit bei mir aktuell 26GB Speicher) auch 100GB-Dateien transferieren könnte.

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