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DSGVO-Versicherung: Dieses Startup soll vor Datenschutz-Risiken schützen

(Grafik: Shutterstock)

Die DSGVO ist gerade für viele kleinere Unternehmen und Startups immer noch ein Schreckgespenst. Eine neue Versicherung soll jetzt die Risiken überschaubarer machen und im Ernstfall die Kosten übernehmen.

Das aus Rostock stammende Insurtech-Startup Hepster hat einen DSGVO-Schutzbrief für Unternehmen und Selbstständige vorgestellt, der vor Problemen mit der DSGVO und anderen Datenschutzgesetzen und -richtlinien schützen soll. Denn obwohl die DSVGVO EU-weit seit rund anderthalb Jahren gilt, kommen immer wieder neue Herausforderungen hinzu, etwa den Umgang mit Cookie-Hinweisen betreffend. Absichern soll der Schutzbrief die finanziellen Folgen eines Streitfalls, wobei sowohl die Prozess- und Anwaltskosten eines Rechtsstreits von bis zu einer Million Euro abgesichert sind als auch die Hilfe bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen und die Abwehr von zivilrechtlichen Ansprüchen gegen Mitarbeiter. Eine telefonische Rechtsberatung erfolgt laut Unternehmen durch ausgewählte Spezialisten, die rund um die Uhr Soforthilfe bei Rechtsfragen bieten können. Neben der DSGVO sind auch alle weiteren datenschutzrechtlichen Bestimmungen wie beispielsweise das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) inbegriffen.

DSGVO-Versicherung bietet komplett digitale Prozesse

Der Vertrieb des Produkts läuft über B2B-Vertriebspartner, die damit ihr Portfolio ergänzen können – etwa den Dienstleister für Aktenvernichtung und Datenvernichtung Reisswolf. Die Versicherung lässt sich via digitale Antragsstrecke komplett online abschließen. Der Versicherungsbeitrag wird dabei interessanterweise nicht nach der Art des Unternehmens oder Projekts und den sich hieraus ergebenden Risiken berechnet, sondern einfach nach Anzahl der Mitarbeiter. Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern können den DSGVO-Schutzbrief beispielsweise für einen Jahresbeitrag von 150 Euro abschließen.

Direkt nach dem Abschluss erhalten die Kunden einen individuellen Zugang zum Hepster-Kundenkonto, in dem alle wichtigen Dokumente und Kontaktinformationen hinterlegt sind. Zusätzlich übernimmt Hepster den kompletten Kundensupport sowie die Bearbeitung von Schadenfällen. Die Service-Mitarbeiter sind sowohl telefonisch, per E-Mail als auch im Live-Chat auf der eigenen Website erreichbar. Die Rechtsberatung sowie die Übernahme sonstiger Service-Leistungen wird in Zusammenarbeit mit der Roland Rechtsschutz abgewickelt, einem seit vielen Jahren etablierten und bekannten Versicherungsunternehmen.

Für Hepster ist die DSGVO-Versicherung nicht das erste digitalisierte Versicherungsprodukt, bei dem alle relevanten Geschäftsprozesse vom Versicherungsabschluss über die Dokumentenerstellung bis zur Schadensabwicklung digital und weitgehend automatisiert abgewickelt werden. Die Rostocker verstehen sich als „Marktführer im Bereich der situativen Lifestyle-Versicherungen“. Sie bieten beispielsweise neben Carsharing- oder Elektroniksharing-Versicherungen auch spontan (da digital) buchbare Sport- oder Skiunfallversicherungen an – ein interessantes Geschäftsfeld, das die großen Versicherungen derzeit auch interessiert verfolgen.

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Ein Kommentar
Gerhard Hug
Gerhard Hug

Mit grossem (Des)interesse habe ich den Artikel gelesen. und habe mich durchwegs geärgert, warum es dem Artikelschreiber (Journalist?) nie in den Sinn komnmt, die Abkürzung DSGVO mindestens einmal in Klammer auszuschreiben. ich weiss nämlich nicht, was diese Abkürzung bedeutet.
Aber Scheiss drauf. Als ehemealiger Werber weiss ich, das Texte für dem Empfänger verständlich sein müssen, sonst bringt er gar nichts und es findet keine Kommunikation statt.

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