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Duckduckgo: Google-Alternative sammelt 10 Millionen US-Dollar ein

Duckduckgo-Gründer Gabriel Weinberg. (Foto: Duckduckgo)

Die Google-Alternative Duckduckgo hat eine Finanzspritze in Höhe von 10 Millionen US-Dollar erhalten. Das Geld soll vor allem in das Wachstum der Suchmaschine fließen.

Der Risikoinvestmentarm des kanadischen Rentenfonds Omers steckt 10 Millionen Dollar in Duckduckgo. Die vor allem aufgrund ihrer vergleichsweise strikten Datenschutzeinstellungen bekannte Suchmaschine bräuchte das Geld eigentlich nicht. Seit 2014 ist Duckduckgo profitabel. Daher soll Duckduckgo-Gründer Gabriel Weinberg frühere Investmentangebote von Omers auch abgelehnt haben. Jetzt aber hat der kleine Google-Konkurrent dem Investment dann doch zugestimmt. Das Geld soll vor allem in das internationale Wachstum der Suchmaschine fließen.

Fußmatte vor dem Duckduckgo-HQ: Datenschutz gehört für die Firma zum Geschäftsmodell. (Foto: Duckduckgo)
Fußmatte vor den Duckduckgo-Büros: Der Schutz der Nutzerdaten gehört für die Firma zum Geschäftsmodell. (Foto: Duckduckgo)

Außerdem sollen damit weitere Datenschutzprodukte finanziert werden. Duckduckgo gelangte im Rahmen der NSA-Affäre im Jahr 2013 in das Bewusstsein vieler Internet-Nutzer. Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden sorgten damals dafür, dass sich viele Web-Nutzer erstmals intensiver mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzten. Im Gegensatz zu Google und vielen anderen Suchmaschinen speichert Duckduckgo Suchanfragen nur anonymisiert und verzichtet auf Nutzertracking. Werbeanzeigen werden nicht auf den Nutzer zugeschnitten, sondern schlicht passend zum Suchbegriff ausgespielt.

Duckduckgo: Mehr als eine Suchmaschine

Seit Anfang 2018 bietet Duckduckgo auch eigene Browser für iOS und Android sowie eine Browser-Erweiterung für Googles Chrome-Browser an. Die Apps und die Erweiterung schützen Nutzer vor Werbe-Trackern, erzwingen eine HTTPS-Verbindung und informieren Besucher in Form eines Datenschutz-Rankings über die Sicherheit der besuchten Website.

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