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DuckDuckGo verbessert seinen Kartendienst Maps

Duckduckgo macht Google auch bei Maps Konkurrenz. (Foto: Ricky of the World / Shutterstock)

Die Privatsphäre-Wächter der Suchmaschine Duckduckgo erweitern ihren Kartendienst Maps um einige komfortable Features, darunter der populäre Dark Mode.

Schon seit Januar 2019 nutzt Duckduckgo mit Apple Maps den größten Konkurrenten der Google Maps über das Mapkit-JS-Framework für seinen Kartendienst. Nun teilt die Suchmaschine, die sich der strikten Wahrung der Privatsphäre ihrer Nutzer verpflichtet hat, mit, dass sie die Einbindung der Apple Maps erweitert habe.

Duckduckgo: Karten als eigener Tab der Suchmaschine

Die auffälligste Neuerung in Duckduckgo Maps besteht darin, dass sich der Kartendienst jetzt direkt über einen eigenen Tab aufrufen lässt. Bislang erschien der Kartendienst nur, wenn die Suchmaschine eine Suche als ortsbezogen identifiziert hatte. Ein direkter Aufruf war nicht vorgesehen. Nun bringen Suchen nach „Steak“ etwa auch Restaurants als Ergebnis.

Karten sind jetzt als Tab im Suchergebnis zu finden. (Screenshot: t3n)

Diese gleichberechtigte Einbindung ermöglicht den Wechsel zwischen den Tabs bei aktiver Suche. So lässt sich etwa ein beliebiger Suchbegriff auch über die Maps-Suche schicken. Dies war bislang überhaupt nicht möglich. Sollte Duckduckgo über die Startseite eine Suche als über Maps zu bedienen erkennen, wird eine Kleinansicht der Karte eingeblendet, so wie es auch bei Google gelöst ist.

Die Kartensuche akzeptiert beliebige Begriffe. (Screenshot: t3n)

Per Map Re-Querying zu verfeinerten Suchergebnissen

Innerhalb der Kartenansicht kann die Suche weiter verfeinert werden, um etwa in der Nähe zu suchen. Die Veränderung des Kartenausschnitts ändert dann auch das Suchergebnis. Informationen zu etwa gefundenen Geschäfte und anderen Örtlichkeiten liefert weiterhin Yelp zu.

Der populäre Dark Mode wird für die gesamte Suchmaschine inklusive der Kartenansicht über die Einstellungen auf der Startseite unter Themes aktiviert.

Der Dark Mode gilt in allen Tabs. (Screenshot: t3n)

Duckduckgo Maps wird von Apples Mapkit JS angetrieben

Duckduckgo Maps setzt auf Apples Mapkit-JS-Framework, weil so sichergestellt ist, dass keine standortbezogenen Nutzerdaten erhoben und gespeichert werden. Das war der Grund für die Entscheidung, Apple Maps ins Angebot zu integrieren.

Neben Apple speichert Duckduckgo selbst ebenfalls keine Daten. Der Standort, der für die kartenbezogene Suche bisweilen notwendig ist, wird nach Beendigung der Nutzersitzung gelöscht.

t3n meint:

Duckduckgo Maps sieht ansprechend aus und bietet in vielen Fällen brauchbare Ergebnisse. Im Vergleich zu Google Maps fällt allerdings auf, dass die Ergebnisse aus Mountain View deutlich besser im Sinne von relevanter sind. So fand etwa eine Kartensuche nach t3n auf Duckduckgo diverse Ergebnisse im kanadischen Calgary, während Google Maps zielsicher das HQ in Hannover anzeigte. Und was, wenn nicht Relevanz, ist denn funktionsbestimmend für eine Suchmaschine? Der Ansatz des Privatsphärenschutzes sei dabei in aller Ehren gehalten.

Dieter Petereit

Zum Weiterlesen: Duckduckgo nutzt jetzt Apples Online-Kartendienst Maps als Standard

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