News

1,4 Milliarden Dollar: Dyson will den Akku der Zukunft entwickeln

(Foto: Shutterstock)

Der Staubsauger-Hersteller Dyson will in den nächsten vier Jahren 100 neue Produkte erfinden. Besonderes Augenmerk legt der Firmengründer dabei auf die Verbesserung bestehender Akku-Technologien.

Dyson: Staubsauger-Milliardär will unsere Akkus revolutionieren

Den Namen Forbes berichtet, plant Dyson bis 2020 nicht weniger als 100 neue Produkte zu erfinden. Um das zu erreichen, soll die Anzahl der angestellten Ingenieure von derzeit 3.000 auf 6.000 erhöht werden.

Vor allem die Akku-Technologie hat es dem 69-jährigen Milliardär angetan. Die gängigen Lithium-Ionen-Akkus entladen sich nach Meinung von James Dyson zu schnell. Außerdem seien sie nicht sicher genug. Daher hat seine Firma 2015 erstmals ein anderes Unternehmen übernommen: Für 90 Millionen US-Dollar kaufte Dyson das Akku-Startup Sakti3. Doch bei dieser Übernahme soll es nicht bleiben. Der Staubsauger-Milliardär will im Verlauf der nächsten fünf Jahre insgesamt 1,4 Milliarden US-Dollar in die Forschung und Entwicklung neuer Akku-Technologien investieren.

Nach dem Staubsauger will Dyson den Akku revolutionieren. (Foto: verbaska / Shutterstock.com)

Nach dem Staubsauger will Dyson den Akku revolutionieren. (Foto: verbaska / Shutterstock.com)

Dyson setzt auf Festkörperakkus auf Keramik-Basis

Wie beispielsweise auch Toyota, Nissan oder Bosch setzen Dyson und das übernommene Sakti3-Team auf Festkörperakkus. Die können deutlich mehr Energie speichern, sollen gleichzeitig länger halten und schneller aufgeladen werden. Problematisch sind derzeit allerdings die Herstellungskosten. Die Produktion eines Festkörperakkus auf Keramik-Basis für einen kabellosen Staubsauger könnte mehr als 2.000 US-Dollar kosten.

Dyson ist jedoch überzeugt davon, diese Kosten deutlich senken zu können. Ob das gelingen kann, lässt sich derzeit schwer abschätzen. Einige Experten zweifeln daran. Darunter befindet sich auch Tesla-Chef Elon Musk, der nicht daran glaubt, dass Festkörperakkus auf absehbare Zeit eine Alternative zu flüssigen Lithium-Ionen-Akkus werden können. Es bleibt abzuwarten, welcher der beiden Unternehmer letztlich Recht behält.

Ebenfalls interessant: „Doppelte Laufzeit fürs Smartphone: Neue Akkus kommen 2017“ und Staubsauger-Konzern Dyson baut eigenes Elektroauto.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Thomas
Thomas

Der Akku oder ein anderer effizienter Energie-Speicher wird die Schlüsseltechnologie für die eMobilität sein. Vielleicht auch Wasserstoff und die Brennstoffzelle. Ein hochwertiges Auto mit Elektro-Motor wird dann weit weniger kompliziert oder aufwändig sein.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.