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E-Auto-Bedarf gesichert: Lithium-Produzenten bauen massiv aus

(Foto: DavidSch/Shutterstock)

Der erwartete E-Auto-Boom sorgt für eine steigende Nachfrage nach dem für die Akkus notwendigen Rohstoff Lithium. Einer Studie zufolge ist der Bedarf bis 2025 gesichert.

E-Auto-Boom: Nachfrage nach Lithium enorm gestiegen

In den kommenden Jahren wollen nahezu alle großen Autobauer im Bereich Elektromobilität kräftig ausbauen. Ford etwa hatte erst am Montag angekündigt, bis 2022 insgesamt elf Milliarden US-Dollar in Entwicklung und Bau von E-Autos zu stecken. Nicht zuletzt Tesla hat für eine steigende Nachfrage gesorgt. Der erwartete Boom macht es aber notwendig, dass dann auch die für die Akku-Herstellung notwendigen Rohstoffe, allen voran Lithium, in ausreichendem Maße vorhanden sind.

Lagerstätte des Rohstoffs Lithium, dessen Bedarf wegen des E-Auto-Booms gestiegen ist. (Bild: Dera)

Die Studie „Rohstoffbewertung – Lithium“ der Deutschen Rohstoffagentur (Dera) gibt in diesem Punkt Entwarnung. Der zukünftige Bedarf der Elektomobilität sei bis zumindest 2025 gesichert, wie das Portal E-Mobilität Online berichtet. Das ist aber nur möglich, weil die großen Bergbauländer wie Australien, Chile und Argentinien ihre Produktion kräftig ausbauen wollen. Neue Marktteilnehmer wie Kanada und Mexiko bauen gerade entsprechende Kapazitäten auf.

Akkus für die E-Auto-Produktion: Rohstoffpreise steigen

Der zusätzliche Bedarf an Lithium allein für elektrisch betriebene Pkw wird laut Dera-Studie bis 2035 auf das 3,5-Fache der aktuellen Lithiumproduktion geschätzt, die bei 33.000 Tonnen liegt. Eine Verdoppelung der Nachfrage nach dem Rohstoff wird schon bis 2025 erwartet. Dann soll das weltweit verfügbare Lithium-Angebot auf 110.000 Tonnen gestiegen sein. Die Nachfrage hat auch zu einer kräftigen Steigerung des Preises für Lithiumkarbonat geführt – von 6.500 Dollar auf 15.000 Dollar pro Tonne in nur zwei Jahren.

Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald
Audi Q6 e-tron. (Foto: Audi)

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Vor wenigen Wochen hatte der Bundesverband der Deutschen Industrie vor einer massiven Rohstoffknappheit in Deutschland gewarnt, was die steigende Nachfrage durch den Trend hin zu Elektroautos angeht. Neben Lithium werden etwa Kobalt und Grafit in größerem Umfang benötigt. Gerade bei letzteren beiden sei aber die Situation kritisch, da 60 Prozent des weltweit benötigten Kobalts aus dem Kongo, 70 Prozent des Grafits aus China kommen, wie die Welt schreibt.

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