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E-Autos in Sekunden laden – dieser Akku soll es ermöglichen

(Foto: Jan Faukner/Shutterstock)

Schottische Forscher haben eine Akku-Technologie entwickelt, mit der sich Elektroautos künftig innerhalb von Sekunden laden lassen sollen. Dazu setzen sie auf Nano-Moleküle.

An Technologien, die ein schnelleres Laden der Akkus von Smartphones oder Elektroautos versprechen, mangelt es nicht. Bisher ist die Revolution aber ausgeblieben. Jetzt haben Forscher der Universität Glasgow eine Akku-Technologie entwickelt, die es künftig möglich machen soll, Elektroautos innerhalb von Sekunden zu laden, wie phys.org berichtet. Die neue Art des Speicherns haben die Chemiker im Journal Nature Chemistry vorgestellt.

Bei ihrem Speichersystem setzen die schottischen Forscher auf eine Durchflussbatterie und Nano-Moleküle, die elektrische Energie oder Wasserstoffgas speichern können. Dadurch soll eine neue Art eines hybriden Energiespeichersystems entstehen, das als Durchflussbatterie oder zur Speicherung von Wasserstoff verwendet werden kann. Je nach Wunsch soll Strom oder Wasserstoff abgegeben werden können, mit dem dann Elektro- beziehungsweise Hybridautos angetrieben werden können.

Neues Akku-System für Elektroautos: Schneller laden und weiter fahren

Ein von den Forschern hervorgehobener Vorteil besteht darin, dass das Laden von Elektroautos mit der neuen Akku-Technologie nur wenige Sekunden statt Stunden dauern soll – ungefähr so lange wie das Tanken von Benzin. Das liegt darin begründet, dass beim Ladevorgang eine Flüssigkeit in das Speichersystem gepumpt und gleichzeitig die „alte“ Flüssigkeit entfernt wird. Die hohe Energiedichte des Speichersystems soll zudem dazu beitragen, die Reichweite von Elektroautos zu erhöhen.

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Ob und wann ein solches Akku-System einsatzbereit ist, steht nicht fest. Das Forscherteam zeigt sich aber überzeugt, dass ihre Entwicklung den Weg für ein solches Speichersystem ebnen werde, um Elektroautos zu laden oder erneuerbare Energien zu speichern. „Damit erneuerbare Energien in Zukunft effektiv werden, sind leistungsfähige und flexible Energiespeichersysteme erforderlich, um Spitzen- und Tiefstwerte bei der Nachfrage auszugleichen. Unser Ansatz soll einen neuen Weg bieten, dies elektrochemisch zu tun“, zitiert phys.org den leitenden Forscher der Uni Glasgow, Leroy Cronin.

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3 Reaktionen
Marco Worm

Hallo, ich fahre seit 3 Jahren ein rein elektrisch betriebenes Auto. Da ich die Möglichkeit des Ladens in Berlin in der Firma und Zuhause über den Hausstrom habe! Das funktioniert wunderbar! Da meine persönliche Autonutzung vielleicht 5 % der Autofahrer so praktizieren können, ist es wichtig dass eine solide Infrastruktur zum Schnellladen geschaffen wird! Es existieren diverse Konzepte zur Umsetzung einer guten Infrastruktur in den Schubladen großer Energiekonzerne, damit diese zum Einsatz kommen ist die Politik gefordert, die Umsetzung voran zu treiben! Für die Unternehmen ist es eine Investition in die Zukunft! Wenn wir in Europa uns nicht den neuen Herausforderungen stellen, werden andere Nationen in Zukunft igren technologischen Vorsprung noch weiter ausbauen! In diesem Sinne, wenn es Ihnen möglich ist, fahren Sie elektrisch! Beste Grüße Marco

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joerg-von-steinaecker

Es wäre sehr wünschenswert. Ich teile aber die Zweifel von Hans Lukas

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Hans Lukas

Ich bin ja ungern pessimistisch, aber wie viele Wunder-Akkus wurden in den letzten 5 Jahren vorgestellt und wie viele davon sind tatsächlich auf dem Markt? Bisher sind Lithium-Polymer-Zellen immernoch das höchste der Gefühle.

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