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E-Commerce Design-Trend 2017: Raster aufbrechen

E-Commerce Design Trend: Schönes Design, mehr verkaufen

Mit einem guten und innovativen Design kannst du deinen Umsatz verbessern und dich von der Masse abheben – zum Beispiel durch neue Raster und frische Farben. Damit dein Online-Shop 2017 ganz vorne dabei ist, haben wir die 5 neuesten Trends im E-Commerce-Design für dich zusammengestellt.

Wer online gut verkaufen will, braucht ein gutes Design. Allerdings schätzen Unternehmen, die keinen Designer im Gründungsteam haben, die Bedeutung geringer ein, als Unternehmen, in denen ein Designer als Co-Founder aktiv mitwirkt.

Die international aktive Venture-Capital-Gesellschaft NEA hat dazu 400 Startups aus den USA, Europa und dem Rest der Welt befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass 87 Prozent der befragten Unternehmen mit einem Designer im Gründungsteam glauben, dass ein gutes Design zu mehr Verkäufen führt. Fehlt der Designer in der Chefetage, sind es immerhin noch 61 Prozent. Auch das Engagement der Kunden wird für 60 bzw. 44 Prozent der Teilnehmer vom Shopdesign beeinflusst. 83 bzw. 67 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass gutes Design zu mehr Kundenbindung führt. Und 60 bzw. 45 Prozent glauben daran, dass Design für schnellere Produktzyklen sorgt.

ein paar Zahlen aus der Umfrage "Future of Design in Start-ups" (Grafik: NEA)
Zahlen aus der Umfrage "Future of Design in Startups" (Grafik: NEA)

Kurz zusammengefasst: Designer glauben naturgemäß mehr an den Erfolg von Design als Nicht-Designer. Dennoch deuten diese Zahlen darauf hin, dass gutes Design durchaus Wirkung erzielt und schlechtes Design das Geschäft gefährden kann. Manuel Ressel von konversionskraft hat analysiert, welcher E-Commerce Design Trend dieses Jahr angesagt ist.

1. Conversational Forms

Online-Bestellformulare sind anstrengend und im E-Commerce kontraproduktiv. Einfacher geht es mit Chatbots. Über Conversational-Techniken könnt ihr ebenfalls alle Daten für einen Kauf erheben, die ihr braucht – auf unterhaltsame Weise. Das Geheimnis liegt hier im Frage-Antwort-Spiel.

Nutzer: „Ich suche eine blaue Bluse.” Bot: „Hell- oder dunkelblau?” Nutzer: „Dunkel.” Bot: „Welche Größe?” Nutzer: „36.” Bot: „Kurz- oder Langarm?” Nutzer: „Lang.”

Der Chatbot präsentiert daraufhin die passenden Produkte. Wer es dann noch schafft, bei der Aufnahme der Adress- und Zahlungsdaten zwischendurch ein freundliches Wort oder ein aufmunterndes Bild einzubauen, hat gewonnen.

2. Bestell-Button in der E-Mail

Die E-Mail ist nach wie vor eines der wichtigsten Marketing-Tools im E-Commerce. Responsive E-Mails, die erst im Moment des Öffnens zusammengebaut werden, verzeichnen höhere Interaktionsraten als statische Newsletter. Das Team von Rebelmail bietet sogar die Möglichkeit, die beworbene Ware schon direkt aus der E-Mail heraus in den Warenkorb zu legen. Apple Mail und Gmail unterstützen diese Mail-Funktion bereits. Nur für den Checkout muss der Nutzer noch zur Shop-Website wechseln.

E-Commerce Design Trend: Bestellen aus de re-Mail heraus (Screenshot: Rebelmail)
Bestellen aus der E-Mail heraus (Screenshot: Rebelmail)

3. Mehr Farbe

Das ewige Weiß hat ausgedient. Dem Pantone Fashion Color Report für das Frühjahr 2017 zufolge sind Pastelltöne wie Primrose Yellow, Pale Dogwood, Haselnuss oder Island Paradise angesagt. Knallige Akzente setzt du mit Flame, Pink Yarrow oder Lapsis Blue.

Trendfarben im Frühjahr 2017 (Bild: Pantone)
Trendfarben im Frühjahr 2017 (Bild: Pantone)

4. Lebendige Bilder, neue Perspektiven

Produkte werden aufregend oder ganz neu inszeniert, um beim Nutzer Begehrlichkeiten zu wecken. Die Uhren von Paul Valentine sind ein schönes Beispiel.

E-Commerce Design Trend Neue Perspektiven machen Produktfotos interessanter
Neue Perspektiven machen Produktfotos interessanter (Bild: Paul Valentine)

5. Raster aufbrechen

Auch wenn ein strenges Raster für Übersichtlichkeit sorgt, kann es auch ermüdend wirken und die Kauflust dämpfen. Versuche daher, einfach öfter mal das Raster aufzubrechen. Bang & Olufsen prescht hier mutig voran.

E-Commerce Design Trend: Raster auflockern (Screenshot: Bang &Olufsen)
Ein aufgelockertes Raster sorgt womöglich für neue Kauflust. (Screenshot: Bang &Olufsen)

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via www.konversionskraft.de

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