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E-Commerce-Studie: Amazon und Otto erdrücken kleine Online-Shops

Der E-Commerce in Deutschland boomt. Aber die Marktmacht der Großen wie Amazon, Otto oder Zalando ist so groß, dass kleine Online-Shops nichts davon haben, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.

E-Commerce: Amazon dominiert, kleine Online-Shops stagnieren

Amazon dominiert den E-Commerce, auch in Deutschland, klar. Allerdings ist die Dominanz von Amazon und den weiteren großen Playern wie Otto und Zalando mittlerweile so groß, dass kleinere Online-Shops es schwer haben, Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI zu den 1.000 größten Online-Shops Deutschlands haben die unteren 500 zusammengenommen erstmals ein Minus hinnehmen müssen.

E-Commerce in Deutschland: Die Top-Ten der Online-Shops. (Infografik: Statista/EHL)
E-Commerce in Deutschland: Die Top-Ten der Online-Shops. (Infografik: Statista/EHL)

Insgesamt konnte die Branche im vergangenen Jahr einen Umsatz in der Höhe von 44 Milliarden Euro erwirtschaften, ein Plus von elf Prozent. Von den Zuwächsen profitieren aber vorrangig die Großen der Branche. Auch ein interessantes Ergebnis der Studie: Die 100 größten E-Commerce-Unternehmen in Deutschland erwirtschaften zusammen einen Umsatz in der Höhe von 24,4 Milliarden Euro. Damit setzen sie mehr als doppelt so viel um wie die übrigen 900 der 1.000 größten deutschen Online-Shops. Allein die ersten drei machen zusammen mehr als elf Milliarden Euro Umsatz.

E-Commerce-Riesen: Top 3 setzt 11 Milliarden Euro um

Amazon hat den EHI-Zahlen zufolge im Jahr 2015 einen Umsatz in der Höhe von 7,79 Milliarden Euro erwirtschaftet. Otto konnte immerhin 2,3 Milliarden Euro Umsatz vermelden. Zalando setzte 1,03 Milliarden Euro um. Auffällig ist auch, dass zunehmend die Online-Ableger bekannter Einzelhändler wie Media-Markt und Saturn die vorderen Plätze entern – auch das keine gute Nachricht für kleinere Händler. Schließlich können diese Online-Shops auf die Finanzkraft und Branchenkenntnis sowie den bekannten Namen ihrer Konzernmütter setzen.

Allerdings könnte der deutsche E-Commerce-Markt in Kürze noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt werden. Während klassische Produkte im Online-Handel wie Bücher oder Unterhaltungselektronik und Nischen-Händler profitieren.

Nicht verpassen: E-Commerce in Deutschland – Die Ergebnisse der großen t3n-Umfrage

via www.welt.de

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Eine Reaktion
lola

Was soll der Vergleich zwischen Onlineshops die Ihre Waren verkaufen und Onlineplattformen wie Amazon und mittlerweise auch Otto die Fremden den Verkauf erlauben und immer weniger eigenes haben. Dann müsst ihr auch Ebay dazunehmen.

Wenn man bei Amazon Notebooks kaufen wollte, erscheinen deren Angebote eher unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller zu sein und als Alibi eingestellt - damit dei Angebote der Markplace Anbieter besser da sehen. Ist aber auch klar, damit macht man mehr Geld ohne Risiko

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