E-Commerce

E-Commerce-Trend im Überblick: Frameworks, Standardsoftware und modulare Systeme

(Foto: Shutterstock)

Flexible E-Commerce-Systeme sind gefragt von Onlinehändlern, Entwicklern und Entscheidern. Aber was ist eigentlich ein flexibles E-Commerce-System? Und wer braucht das? Wir sind diesen Fragen auf der dmexco nachgegangen.

Für den Onlinehandel steht mittlerweile eine riesige Auswahl an Frameworks, Plattformen, Komplettsystemen und modular aufgebauten Komplettsystemen zur Verfügung. E-Commerce-Entscheider und Onlinehändler, die auf der Suche nach einem neuen System sind, stoßen früher oder später auf einen dieser Begriffe. Meist aber geschieht das in einem Marketing-Kontext, was dem Verständnis nicht unbedingt zuträglich ist.

Gerade der Begriff „Framework“ wird mittlerweile durch die mediale Verwendung und den Einsatz in der Marketingsprache oft schlicht als beschreibender Begriff für einen „besonders flexiblen“ Ansatz verstanden – so entsteht in Gesprächen mittlerweile manchmal der Eindruck, dass ein Framework schon fast zu einem Synonym für den Begriff „Flexibilität“ und „Agilität“ geworden ist. Und was nicht Framework ist, kann ja auch nicht flexibel sein. Aber ist das so?

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Wir haben Experten und Anbieter gefragt: Wie flexibel müssen E-Commerce-Systeme sein? (Foto: Shutterstock)

Aktuell gebräuchliche Begrifflichkeiten rund um die Architektur der E-Commerce-Systeme

Aus strategischer Sicht betrachtet, ohne zu sehr in die Tiefen der Systemarchitektur vorzudringen, schwirren aktuell folgende Begriffe umher:

  • Framework: „Werkzeugkasten“ zur Entwicklung einer Software
  • Standardsoftware oder Komplettsystem: „Funktionsbereite“ Software
  • Modulare Software: „Flexible“ Software, deren Funktionalität sich aus der Kombination von einzelnen Softwarekomponenten ergibt

Framework, Standardsoftware oder modulare Software: Wir bringen Licht in den Dschungel

Um die oben aufgeführten Definitionen und ihre Bedeutung für Onlinehändler und Experten einzuordnen, sind wir für euch mit Experten und Anbietern in die Diskussion rund um moderne E-Commerce-Systeme eingestiegen und haben generelle Fragen geklärt:

  • Was ist eigentlich ein Framework und welcher Händler braucht das?
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Framework, einem modularen System und einer Standardsoftware – und kann man das so genau abgrenzen?
  • Was ist eigentlich ein flexibles E-Commerce-System?
  • Wie entscheide ich mich für ein System?

Die Diskussion um E-Commerce-Systeme in der Übersicht

Im Laufe der nächsten zwei Tage sprechen wir für euch auf der dmexco mit drei Experten, alle Interviews findet ihr in diesem Artikel verlinkt wieder.

Die Interviews in der Übersicht:

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2 Kommentare
Wohlleben
Wohlleben

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Tom
Tom

Eines der vielversprechendsten E-Commerce Frameworks ist Aimeos (https://aimeos.org).

Im Gegensatz zu den kommerziellen Produkten (mit Ausnahme von Spryker), die sich selbst als „E-Commerce Framework“ bezeichnen, ist Aimeos tatsächlich ein System der 3. Generation. Spryker ist an das Symfony PHP Framework gebunden, Aimeos kann in jedes PHP Framework eingebunden werden und steht auch in Content Management Systeme wie Neos/Flow und TYPO3 zur Verfügung. Damit lässt sich dann auch tatsächlich Content Commerce betreiben, etwas was alle anderen Systeme höchstens rudimentär können (wenn überhaupt).

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