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Interesse an E-Goverment in Deutschland wächst

Viele Deutsche suchen inzwischen Online nach Informationen über Behörden. (Foto: aodaodaodaod/ Shutterstock)

In Deutschland gibt es immer noch zu wenig Angebote für den Online-Kontakt mit Behörden. Auf Seiten der Nutzer bremsen Sicherheitsbedenken.

Immer mehr Deutsche benutzen für den Kontakt mit Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen das Internet. 2018 habe jeder zweite Online-Dienste von Behörden genutzt, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch etwa zehn Prozentpunkte darunter.

Zu wenig E-Government-Angebote

49 Prozent der Bevölkerung nutzen das Internet, um auf Webseiten oder Apps von Behörden Informationen zu suchen. Über die bloße Recherche hinaus findet allerdings weniger online statt: Knapp jeder Dritte hat 2018 Formulare online heruntergeladen, aber nur 16 Prozent der Deutschen haben solche Formulare auch online zurückgeschickt.

Aus Perspektive der Nutzer sind Sicherheitsbedenken die größte Bremse – aber auch ganz einfach das fehlende Angebot von Online-Formularen. Für 17 Prozent waren außerdem fehlende Kenntnisse ein Problem. Bei jungen Menschen sind die Hemmschwellen offenbar niedriger: 70 Prozent der 25- bis 44-Jährigen hatten im Jahr 2018 online Kontakt mit Behörden.

Im Europäischen Vergleich liegt Deutschland weit hinten beim E-Government: Im Juni hat die Europäische Kommission einen Bericht veröffentlicht, demzufolge Deutschland auf Platz 26 von 28 liegt. Bis 2022 will Deutschland allerdings alle Verwaltungsleistungen digitalisieren – ob dieses Ziel erreicht wird, bleibt abzuwarten.

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