News

E-Government in Europa: Deutschland liegt im Mittelfeld

(Foto: Shutterstock)

In Sachen E-Government sind Malta, Estland und Österreich die derzeitigen Spitzenreiter in der EU. Deutschland liegt im Mittelfeld.

Wenn es um digitale Behördengänge geht, hat Deutschland nach wie vor Verbesserungspotenzial. Laut dem aktuellen E-Government-Benchmark der Europäischen Union liegt die Bundesrepublik im Vergleich zu anderen EU-Ländern nur im Mittelfeld. Spitzenreiter sind Malta, Estland und Österreich. Aber auch Lettland, Litauen und Finnland schnitten gut ab. Vor allem in Südosteuropa sieht der Bericht Nachholbedarf.

Grundsätzlich habe sich die Situation aber im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Bürger und Firmen können immer häufiger über Online-Kanäle mit Behörden in Kontakt treten und der Abstand zwischen den Spitzenreitern und den Nachzüglern hat sich verringert. Lag der Abstand zwischen den am höchsten und den am niedrigsten bewerteten Ländern im Zeitraum 2012 bis 2015 noch bei 53 Prozent, ist er mittlerweile auf 42 Prozent gesunken.

E-Government: Digitale Behördenkommunikation noch ausbaufähig

Insgesamt wurden für die EU-Studie 10.000 Behördenwebsites aus 36 europäischen Ländern untersucht. Grundsätzlich sind gewünschte Behördenangebote recht einfach auf der Website der jeweiligen Behörde auffindbar. EU-weit kommt der Bericht aber zu dem Schluss, dass die Beschreibungen für Bürgerangebote oft weniger klar sind, als die für Unternehmen. Außerdem sind nur rund zwei Drittel aller Behördenangebote in Europa online zu finden. Auch bei der digitalen Behördenkommunikation sieht der Bericht noch Nachholbedarf.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Lars Lörtic

Das auf jedenfall. Wenn ich mir da so Estland ansehe und dann im Vergleich Deutschland. :)

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung