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E-Ink-Zwerg: Dieses kleine Telefon passt sogar in deinen Geldbeutel

Winziges E-Ink-Telefon KY-O1L. (Foto: NTT Docomo)

Darf es ein bisschen weniger sein? Dieses japanische Feature-Phone setzt auf ein E-Ink-Display und eine winzige Bauform.

Smartphones werden immer größer und schneller. Der japanische Elektronikkonzern Kyocera jedoch steigt mit seinem neuen Mobiltelefon aus dem Wettrüsten aus. Das Telefon mit dem unscheinbaren Namen KY-O1L verzichtet auf ein hochauflösendes Vollfarb-Display und setzt stattdessen auf die aus E-Readern bekannte E-Ink-Technologie. Außerdem ist das Telefon verglichen mit Top-Smartphones richtiggehend winzig.

KY-O1L ist ein winziges Mobiltelefon mit E-Ink-Display
(Foto: NTT Docomo)

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Das KY-O1L ist nur 5,3 Millimeter dick und wiegt gerade mal 47 Gramm. Damit lässt sich das Telefon auch in der kleinsten Jeanstasche versenken. Allerdings müsst ihr beim Funktionsumfang natürlich Abstriche machen. Apps wird es nicht geben, dafür stehen euch Basisfunktionen wie Telefonie, SMS und Kalender zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Webbrowser, der dürfte auf dem E-Ink-Bildschirm allerdings nur bedingt Spaß machen.

Gäbe es für den E-Ink-Winzling auch in Europa einen Markt?

Das KY-O1L wird in Japan von dem dortigen Netzbetreiber NTT Docomo vertrieben. Eine Veröffentlichung des Geräts außerhalb des Inselstaates dürfte eher unwahrscheinlich sein. Dabei könnte es auch in Europa und den USA einen – wenngleich überschaubaren – Markt für ein solches Gerät geben. Das zeigte das minimalistische Mobiltelefon Light Phone 2, das auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo fast zwei Millionen US-Dollar einsammeln konnte.

Das Light Phone 2 setzt ebenfalls auf ein E-Ink-Display und auch hier versuchen die Macher gar nicht erst, die Funktionsvielfalt gängiger Smartphones zu imitieren. Es gibt also durchaus Menschen, die sich ein internetfähiges Telefon wünschen, das aber nicht ständig zur Prokrastination einlädt.

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