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E-Mail-Marketing: Mit diesen 6 Tricks werden eure Newsletter besser als die der Konkurrenz

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E-Mail-Empfehlungen

Statt die Top-Seller im Newsletter zu bewerben, könntet ihr auch auf persönlich auf den Nutzer zugeschnittene Empfehlungen aus einer Recommendation-Engine setzen. Die Klickrate war darauf um 57 Prozent höher, als wenn nur wenig individuelle Top-Seller ausgespielt wurden, wie der Modeanbieter Walbusch herausgefunden hat. Doch die Anbindung einer Recommendation-Engine ist teuer. Deutlich günstiger ist es, statt der Top-Seller die Produkte in den Newsletter aufzunehmen, die sich der Kunde zuletzt angesehen hat. Der Erfolg war hier mit einer 54 Prozent höheren Klickrate fast genauso groß.

Einbindung von Social-Media-Feeds

Es lassen sich auch Facebook- oder Twitter-Postings in euer Mailing einbauen. Das verschafft dem Newsletter mehr Aktualität, da der Empfänger auf diese Weise beispielsweise live bei einer Abstimmung dabei sein kann. Um die Postings aktuell in den Newsletter zu ziehen, wird eine Art Website programmiert. Alle drei bis fünf Sekunden wird von dieser ein Screenshot erstellt, der in das Mailing geladen wird. So pfiffig die Idee des „Live-Newsletters“ auch wirkt: Die Erstellung ist mit hohem Aufwand verbunden und lohnt sich daher nicht für eine einmalige Kampagne.

Hyperpersonalisierung

Um eine Grafik ansprechender zu machen, könnt ihr eine Textstelle in der Grafik definieren und dort den Namen des Nutzers oder andere persönliche Daten automatisiert einblenden. Der Vorteil: Bilder genießen eine höhere Aufmerksamkeit als Worte. Fügt ihr noch persönliche Informationen aus dem Leben des Nutzers hinzu, wird der Newsletter für den Nutzer hochrelevant. Doch Achtung: Wenn ihr Mailings mit den persönlichen Daten des Nutzer anreichert, müsst ihr die Einwilligung des Kunden haben. Am besten, ihr erklärt offen, was ihr mit seinen Daten macht, wenn der Kunde den Newsletter abonniert, und verlangt von ihm hierzu seine Zustimmung.

Ganz persönlich! (Screenshot: Optivo)

Geolokalisierung

Da heute viele Newsletter mobil auf dem Smartphone gelesen werden, lässt sich auch mal eine Karte einbinden. Über Geolokalisation könnt ihr eure Nutzer orten, ihnen Produkte vor Ort anbieten und allein anhand des Aufenthaltsortes den Newsletter für sie relevanter machen. Auch hier gilt wieder: Ihr braucht das Opt-in des Kunden.

Disclosure: Die Redakteurin war auf Einladung von Optivo vor Ort.

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Ein Kommentar
Karl Marks
Karl Marks

Das waren jetzt weniger Tipps, als quasi das 1×1 das man ohnehin Wissen und Beherschen sollte

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