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Marketing

E-Mail Newsletter: Warum Abonnenten abbestellen

Warum Abonnenten von E-Mail Newslettern das Interesse verlieren.

E-Mail Newsletter sind gleichsam ein wichtiges wie fragiles Gut für Unternehmen. Potentielle Abonnenten sind allerdings vorsichtig geworden, was das Herausgeben ihrer E-Mail Adressen an Unternehmen angeht, tatsächliche Abonnenten sind kritisch. Was die Empfänger tun, wenn sie nicht länger an den Mails von Unternehmen interessiert sind und aus welchen Gründen sie sich letztlich abmelden veranschaulicht eine Infografik.

E-Mail Dienste erschweren Marketing per Newsletter

18 Prozent der in den USA befragten Newsletter-Abonnenten gaben an, sie würden E-Mails von Unternehmen nie öffnen. Solche Verhaltensweisen allein machen es dem E-Mail Marketing schwer, potentielle Kunden zu erreichen. Zudem sorgen automatisierte Priorisierungssysteme wie bei Hotmail und Gmail dafür, dass Newsletter schnell ins Hintertreffen geraten, falls keine Interaktion seitens des Empfängers geschieht. Geöffnete, beantwortete oder getaggte Mails werden als wichtig eingestuft, ungeöffnete oder gar ungeöffnet gelöschte fallen schnell durchs Raster beziehungsweise in den Spamordner.

Gründe für die Abbestellung von E-Mail Newslettern

Die Gründe für das Desinteresse an E-Mail Newlettern und die darauf folgende Abbestellung sind vielfältig. Jeweils rund die Hälfte der Befragten gaben an, die Frequenz erhaltener Newsletter sei zu hoch, der Inhalt würde sich zu häufig wiederholen oder sei auf Dauer langweilig oder Newsletter würden als erstes dem Downsizing des viel zu hohen E-Mail Volumens zum Opfer fallen. Jeweils rund 25 Prozent der Newsletter-Abbestellungen sind auf irrelevant empfundene Inhalte, den Willen Informationen selbst zu finden sowie den Umstand, dass der Newsletter nur zum Erhalt eines einmaligen Angebots gemacht wurden zurückzuführen.

Die erhobenen Daten im Detail sowie ein paar Tipps, die Abbestellungen entgegenwirken können, zeigt und beschreibt die „Infografik A Closer Look at Email Engagement". Mit einem Klick auf das Bild gelangt ihr zur vollständigen Ansicht der Infografik

Warum Abonnenten von E-Mail Newslettern das Interesse verlieren.

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2 Reaktionen
Der Webcommercer

Wie in meinem Blog mal geschrieben, würde ich meinen Newsletter stets SMART gestalten - sprich hier: Spezifisch, Messbar, Aktionsorientiert, Realistisch und Terminiert. Der Kunde darf sich nicht als Spam-Opfer fühlen und muss schon in der Betreffzeile genau wissen, was ihn erwartet.

Bevor ich dem Kunden in meinem Newsletter einen Nutzen bieten kann, muss ich dem Kunden zunächst einen Nutzen bieten, für den er meine Email überhaupt lesen will! Auch bei Newslettern gilt 1. "Geiz ist geil!" - also Sparangebote! und 2. "Content is king!" - also relevanten, interessanten Inhalt abliefern!

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Der Webcommercer

Ich kann nur, wie in meinem kleinen Blog beschrieben, empfehlen, Newsletter stets nach der SMART-Regel zu verfassen. Nur so ist garantiert, dass sich der Kunde einerseits exklusiv (und damit nicht als Spamopfer!) fühlt, dass der Newsletter seine Ziele erreicht bzw. dahingehend optimiert wird, den Kunden zu etwas auffordert, beispielsweise zum Kauf. Wenn das ganze dann noch regelmäßig passiert, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen: Newsletter verschickt man nicht einfach so, weil gerade mal jemand meint, etwas sagen zu müssen.

Mein Tipp übrigens auch: Realistisch bleiben - ein Newsletter wird verhältnismäßig selten direkt zur Conversion führen, wohl aber dazu, dass der Kunde vielleicht bei der nächsten Banner-Werbung doch noch in deinem Shop vorbeiguckt.

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