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E-Scooter-Sharing: 22 Millionen Dollar für Berliner Startup Wind Mobility

(Foto: Wind Mobility)

Das hierzulande auch als Byke bekannte Berliner Startup Wind Mobility, das auf den Verleih von E-Scootern und Räder spezialisiert ist, hat 22 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt.

Der Markt für Elektroroller boomt derzeit. Die kleinen E-Scooter der Branchenriesen Bird oder Lime bevölkern die großen Städte, Startups schießen wie Pilze aus dem Boden und etablierte Anbieter wie Mytaxi steigen in den Verleih von E-Rollern ein. Nachdem das Berliner E-Scooter-Startup Tier Mobility zuletzt 25 Millionen Euro von Investoren eingesammelt hat, legt jetzt Wind Mobility nach. Der auf E-Scooter- und Radverleih spezialisierte Anbieter sahnte laut Techcrunch 22 Millionen Dollar ab.

E-Scooter von Wind Mobility gibt es in Deutschland noch nicht

Hierzulande bietet Wind Mobility seinen app-basierten Rad-Sharing-Dienst unter dem Namen Byke an. Die aktuelle Kapitalspritze kommt von Holtzbrinck Ventures und dem chinesischen Investor Source Code Capital. Mit dem frischen Geld will Wind Mobility die weltweite Expansion und die Entwicklung seines eigenen E-Scooter-Modells vorantreiben. In Deutschland ist das Unternehmen damit noch nicht am Start. Den Verleih der kleinen Roller gibt es in mehreren Städten in Spanien, Portugal, Frankreich und den USA, darunter Paris, Madrid und Lissabon.

Wind-Mitgründer und CEO Eric Wang erklärte gegenüber Techcrunch, dass der kommende selbstentwickelte E-Scooter sich besser für den Sharing-Markt eignen solle als die derzeit am Markt befindlichen Geräte der Firma Ninebot. Daher achte Wind Mobility bei der Entwicklung auf eine längere Reichweite, austauschbare Akkus und mehr Power, etwa wenn es darum geht, hügelige Strecken zu bewältigen. Der E-Scooter könne dann auch auf die Gegebenheiten in einzelnen Städten angepasst werden, so Wang.

Um die Standorte der E-Scooter besser lokalisieren zu können, hat Wind zudem ein auf IoT-Technologie beruhendes Modul entwickelt. Damit sollen sich auch Updates aus der Ferne aufspielen lassen. Darüber hinaus kann via App zum Beispiel ein Aufblinken des Rollers ausgelöst werden, damit Nutzer oder Service-Kräfte diesen in der Dunkelheit besser finden können.

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Ein Kommentar
Andre Grünhoff
Andre Grünhoff

Also diesen Finanzierungshype um E-Scooter verstehe ich nicht. Hier in Düsseldorf sehe ich gefühlt alle 3 Monate einen hängen gebliebenen Anzugträger, der noch mit nem Roller zur Arbeit fährt…ansonsten niemanden. Roller waren mal vor Dekaden bei Kindern angesagt aber selbst dort nicht mehr :-) Diese Blase wird donnernd platzen.

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