News

E-Taxis kabellos laden: Pilotprojekt in NRW gestartet

Während sie laden, könnten die E-Taxen in der Wartschlange nach vorn rücken. (Foto: Amy Johansson/ Shutterstock)

Über induktive Ladestreifen könnten E-Taxis in der Warteschlange laden. In Mülheim wird eine Prototyp-Anlage gebaut.

E-Autos sind nicht so leicht in die Taxibranche zu integrieren. Sie sind auf freie Ladesäulen angewiesen und müssen flexibel sein. Die Universität Duisburg-Essen testet jetzt in einem Pilotprojekt das kabellose Laden von E-Taxis. Die Fahrzeuge werden dabei über induktive Ladestreifen geladen, während sie auf Fahrgäste warten.

Dass sie in der Warteschlange immer wieder weiter nach vorne rücken und nicht auf ein und demselben Ort bleiben, ist ohne Kabel problemlos möglich.

Sechs Autos gleichzeitig laden

Der Test startet zunächst in Mülheim an der Ruhr. Dort soll bei einem Taxiunternehmen eine Prototyp-Anlage entstehen. Die Ladestreifen werden unterirdisch in den Wartestreifen integriert. Danach wird in Köln eine weitere Anlage aufgebaut, mit der bis zu sechs Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können.

Das Projekt soll drei Jahre lang laufen. Es wird durchgeführt vom Lehrstuhl für internationales Automobilmanagement der Universität Duisburg-Essen und sechs weiteren Partnern, darunter die Stadt Köln, die Rheinenergie AG und der englische Fahrzeughersteller LEVC. Künftig sollen weitere Autobauer beteiligt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit zwei Millionen Euro.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

3 Kommentare
Benjamin
Benjamin

Mülheim an der Ruhr, nicht Mühlheim an der Ruhr ;)

Antworten
Helen Bielawa

Danke für den Hinweis! Ist korrigiert.

Antworten
Adrian Koch

Super. Tolle innovationen. Wäre spannend mit einem E.go dazu.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung