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E-Tron Anfang 2019 – Audis erster Stromer verzögert sich

Verspätet sich: Der Audi E-Tron. (Foto: Audi)

Audi wird seinen ersten reinen Stromer erst 2019 auf den Markt bringen. Der Elektro-SUV E-Tron hat Berichten zufolge Probleme mit der Software und einer noch fehlenden Typgenehmigung.

Eigentlich sollte der E-Tron, das erste rein elektrisch angetriebene Auto von Audi, Ende 2018 auf den Markt kommen und Tesla sowie der deutschen Konkurrenz wie dem Mercedes EQC Paroli bieten. Ein Marktstart noch in diesem Jahr wird aber nicht erfolgen, wie Audi gegenüber dem Branchendienst Electrive bestätigte. Für die verzögerte Auslieferung des Elektro-SUV sind demnach Softwareprobleme verantwortlich.

E-Tron: Audi kündigt Auslieferungen für Anfang 2019 an

Schon im Oktober war über eine Verspätung des E-Tron-Starts um vier Wochen oder gar mehrere Monate berichtet worden. Jetzt erklärte ein Audi-Sprecher, dass mit den ersten Auslieferungen des Audi E-Tron Anfang 2019 zu rechnen sei. Schuld daran sei die Anpassung einer Teilsoftware, die eine erneute Typgenehmigung des Kraftfahrtbundesamts erfordere. Diese Zulassung steht laut Electrive noch aus.

Audi äußerte sich aber zuversichtlich. Es handele sich „explizit nicht um ein grundlegendes Problem bei der Zulassung“, vielmehr befinde sich der Autobauer „planmäßig in diesem Homologationsprozess“. Aktuell rollt Audi zufolge eine E-Tron-Pilotflotte über die Straßen. Der Start des Vorverkaufs soll bekannt gegeben werden, sobald der Genehmigungsprozess abgeschlossen ist.

Der Audi E-Tron in Bildern
Audi E-Tron. (Foto:Audi)

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Für den E-Tron sollen mehr als 15.000 Bestellungen vorliegen, für die potenzielle Käufer jeweils 2.000 Euro angezahlt haben sollen. Einige Reservierer beklagten zuletzt gegenüber Electrive die Zurückhaltung des Herstellers, was Informationen zu dem geplanten Auslieferungsbeginn des E-Tron angeht. Schließlich galt, dass die Reservierung verfällt, sollte bis Ende Januar kein Kaufvertrag abgeschlossen sein. Dafür will Audi laut dem Sprecher eine „kundenfreundliche Lösung“ finden. Die Vorbesteller sollen „in den kommenden Wochen“ kontaktiert werden.

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3 Kommentare
GoSIlla
GoSIlla

Hmm klar Software Probleme, dass ich nicht Lache Das Hauptproblem dürfte wohl eher sein, das deren Batterie Zulieferer (LG-Chem) 10% mehr haben will. Selbst wenn, könnte man das ganze ja OTA machen – Würde auch zum Anspruch passen, so wie es bzw. besser als Tesla zumachen. Aber sei´s zumindest tut sich endlich was, Tesla sei Dank

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Kuno
Kuno

Was soll denn die Titelzeile? Ist TESLA mit AUDI im Krieg, oder was? Das ist ein Beispiel für unsere unsere sogenannte Qualitätspresse!

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elimes
elimes

Ist das ein Bespiel, alle Medien aufgrund eines Artikels über einen Kamm zu scheren, ne oder?

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