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Keine Liebe für die Ex-Firmentochter: Ebay will Paypal als Zahlungsdienstleister ersetzen

(Foto: jejim/Shutterstock)

Bis 2020 sollen Zahlungen auf Ebay nicht mehr von Paypal, sondern vom niederländischen Anbieter Adyen abgewickelt werden. Paypal bleibt als Zahlungsmethode jedoch bis mindestens 2023 erhalten.

2015 trennte sich Ebay von der Firmentochter Paypal, die seitdem als eigenständiges Unternehmen firmiert. Dennoch waren beide Firmen eng miteinander verbunden. So wird Paypal noch immer stark als bevorzugte Bezahlmethode beworben. Zukünftig könnte sich das jedoch ändern.

Wie Ebay in einer Pressemitteilung erklärt, will das Unternehmen bis Mitte 2020 eine neue Zahlungsinfrastruktur aufbauen. Dazu kooperiert der Marktplatz mit dem niederländischen Unternehmen Adyen, das auch die Zahlungen für Unternehmen wie Netflix, Spotify und Uber abwickelt. Ebay-Kunden werden noch bis mindestens 2023 mit Paypal bezahlen können. Wie es danach weitergeht, bleibt unklar.

Ebay: Abschied von Paypal soll bis 2021 größtenteils abgeschlossen sein

In der zweiten Jahreshälfte 2018 startet Ebay in Nordamerika mit dem Umbau der Zahlungsinfrastruktur. Das Unternehmen geht davon aus, dass bis 2021 ein Großteil der Kunden auf das neue System überführt werden kann. Händlern verspricht Ebay durch die Änderungen niedrigere Kosten. Käufer wiederum sollen von einer höheren Anzahl an unterstützten Bezahlmethoden profitieren.

Nach Bekanntwerden der Ebay-Pläne sank der Paypal-Aktienkurs um zeitweise zwölf Prozent. Die Aktie von Ebay stieg hingegen, da die Gebühren für die Zahlungsabwicklung zukünftig direkt bei dem Unternehmen hängenbleiben. Auch für das nicht öffentlich gehandelte Unternehmen Adyen dürfte ein Deal dieser Größe ein enormer Gewinn sein. 2016 vermeldete Adyen einen Umsatz von 727 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Paypal hat alleine im vierten Quartal 2017 fast vier Milliarden US-Dollar umgesetzt.

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