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Ebay auf der Suche nach sich selbst: Umsatz steigt, Gewinn fällt – die Aktie auch

(Foto: Ebay)

Ebay hat im abgelaufenen Quartal mehr Umsatz gemacht, auch der Gewinn fiel besser aus als erwartet. Dennoch sackte die Aktie deutlich ab. Grund dafür war der enttäuschende Ausblick.

Ebay: Ausblick enttäuscht

Eigentlich hätten Ebay-Anleger allen Grund zum Jubel. Im abgelaufenen dritten Quartal kletterte der Umsatz der Online-Handelsplattform verglichen mit dem Vorjahreswert um überraschend starke 5,6 Prozent auf 2,2 Milliarden US-Dollar (2,0 Milliarden Euro) – zum dritten Mal in Folge steht damit ein Umsatzplus unter dem Strich. Auch der Überschuss fiel trotz eines Rückgangs von 539 auf 413 Millionen US-Dollar besser als erwartet aus. Am Markt kam der Quartalsbericht trotzdem überhaupt nicht gut an. Der Grund: Ebay hat Anleger mit seinem Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft enttäuscht.

Ebay-Hauptquartier in San José. (Foto: dpa)
Ebay-Hauptquartier in San José. (Foto: dpa)

Für das laufende vierte Quartal stellte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 2,36 und 2,41 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 52 und 54 Cent in Aussicht, obwohl das Weihnachtsgeschäft zum Jahresende traditionell für Anschub sorgt. An der Wall Street hatte man auf einen optimistischeren Ausblick gehofft. Die Aktie stürzte nachbörslich zeitweise um über acht Prozent ab.

Ebay will Image aufpolieren

Noch nicht recht gewürdigt wurden dabei offenbar die Anstrengungen Ebays, sich ein neues Image und ein besseres Nutzererlebnis zu verpassen. Nach der Abspaltung des Bezahldienstleisters Paypal im vergangenen Jahr will Ebay weg vom Image eines Online-Flohmarkts. Junge Online-Shopper sollen etwa mit einer Social-Media-Werbekampagne mit Supermodel Karlie Kloss angezogen werden, wie das Wall Street Journal berichtet. Auf der Plattform bietet Ebay seinen Nutzern mehr Übersicht durch eine Katalogisierung seines Angebots – das soll auch Vorteile bei der Online-Suche, etwa bei Google, bringen.

Die Zahl der Nutzer konnte Ebay zufolge in den vergangenen Monaten jedenfalls gesteigert werden. Im abgelaufenen dritten Quartal stieg die Zahl der aktiven Käufer auf 165 Millionen, im zweiten Quartal waren es noch 164 Millionen. Der Anteil der Festpreisangebote beläuft sich mittlerweile schon auf 87 Prozent – auch das ein Zeichen dafür, dass der Ebay-Wandel voranschreitet. Das Handelsvolumen, also der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen, betrug im dritten Quartal 20,1 Milliarden US-Dollar.

Mit Material von dpa

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Eine Reaktion
Ribert

Bei eBay sieht man alleine schon an der grottenschlechten Usability warum die Plattform kämpft. Ich will nicht wissen wie es dort im Adminbereich aussieht.

Es gibt BIS HEUTE noch keine API. Einfach nicht mehr passend ins heutige Zeitalter.

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