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Eco: Uber-Mitgründer Garrett Kamp launcht eigene Kryptowährung

Eco. (Bild: Medium/Eco)

Uber-Mitgründer Garrett Kamp will seine eigene Kryptowährung an den Start bringen. Eco soll energieeffizienter und einfacher zu händeln sein als Branchenprimus Bitcoin.

Zu den aktuell schon mehr als 1.500 Kryptowährungen wird bald eine weitere hinzukommen. Die Bitcoin-Alternative namens Eco, die der Uber-Mitgründer Garret Camp plant, soll künftig weltweit für alltägliche Transaktionen eingesetzt werden können. Vorteile gegenüber etablierten Kryptowährungen: Eco soll für Nutzer leichter zu händeln und energieeffizienter sein als etwa der Bitcoin, wie Fortune berichtet.

Neue Kryptowährung: Mit Eco sollen Nutzer leicht Transaktionen durchführen können. (Screenshot: Eco.com/t3n.de)

Camp will demnach zum Launch eine Billion Tokens unter die Leute bringen. Davon soll die Hälfte unter der ersten Milliarde Menschen verteilt werden, die sich auf der Plattform anmelden. 20 Prozent sollen an die Universitäten gehen, die Nodes betreiben. Die restlichen 30 Prozent sollen zu gleichen Teilen an Berater, strategische Partner und die Eco Foundation ausgegeben werden. Letztere soll für die Entwicklung und Betreuung des Eco-Netzwerks verantwortlich sein.

Camp sowie sein Venture-Fonds Expa und einige Partner werden zehn Millionen US-Dollar in das Projekt pumpen. Einen eigenen ICO soll es für Eco aber nicht geben. Mit der neuen Kryptowährung will Camp einige Dinge verbessern, die seiner Meinung nach derzeit bei etablierten digitalen Währungen wie Bitcoin oder Ether nicht gut gelöst sind.

Eco: Mit verifizierten Nodes und einer Billion Tokens gegen Bitcoin und Co.

Zum einen sollen – anders als bei Bitcoin – verifizierte Nodes für die Netzwerkunterstützung und die Bestätigung von Transaktionen verantwortlich sein. Das riesige Token-Angebot, das den Preis pro Einheit niedrig halten soll, und einfache Web- und Mobile-Apps sollen Eco nutzerfreundlicher machen. Darüber hinaus soll Eco umweltfreundlicher sein, was den Energieverbrauch für Transaktionen und Token-Erstellung angeht. Stromfressendes Mining etwa wird nicht notwendig sein.

Ob Camp und seine Mitstreiter mit Eco den gewünschten Erfolg haben, ist allerdings fraglich, was zum einen an der schieren Menge wettstreitender Kryptowährungen liegt. Zudem gibt es, wie Techcrunch-Kollege Fitz Tepper zu Recht anmerkt, einige digitale Währungen, die die zentralen Optimierungsansätze von Camps Kryptoprojekt schon umgesetzt haben, etwa Ripple, wenn es um die Nodes geht, und Telegrams TON sowie Kiks Kin in puncto mobiles Angebot.

Interessenten können sich hier schon für das Eco-Netzwerk anmelden. Die Kryptowährung soll frühestens Ende dieses Jahres gestartet werden. Hier findet sich das entsprechende White Paper.

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