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Im Internet bestellen, am Bahnhof abholen: Edeka testet Supermarkt-Paketstation

(Foto: Andrey_Popov/Shutterstock)

Wohl auch, um der Konkurrenz durch Amazon Fresh die Stirn zu bieten, testet Edeka in Stuttgart eine Abholstation für online bestellte frische Lebensmittel. Experten zweifeln aber an dem Erfolg.

Edeka: Pilotprojekt Abholbox im Bahnhof

Der Lebensmittelhandel in Deutschland ist noch nicht im Internetzeitalter angekommen. Nur rund ein Prozent des Gesamtumsatzes der Lebensmittelbranche wird online erwirtschaftet. Das könnte sich mit dem Einstieg von Amazon Fresh drastisch ändern. In den nächsten fünf Jahren könnte der Onlineanteil hierzulande auf immerhin zehn Prozent steigen. Mit dem Pilotprojekt Bahnhofsbox will Edeka jetzt einen weiteren Schritt in Richtung Onlinehandel setzen – allerdings mit zweifelhaften Erfolgsaussichten.

Edeka-DB-Bahnhofsbox: Online bestellen und nach der Heimkehr abholen. (Screenshot: Bahnhofsbox.de/t3n)

Die Idee einer Abholbox für Lebensmittel ist nicht neu. Seit 2013 arbeitet etwa das Münchener Startup Emmasbox an diesem Konzept. Schon 2015 wurde eröffnen. Eine weitere ist am Berliner Ostbahnhof geplant.

Anders als bei dem gescheiterten Flughafenprojekt soll bei der sogenannten Bahnhofsbox online aus einer Vielzahl von Produkten ausgewählt werden können. Insgesamt über 7.000 Lebensmittel, von Fleisch über Milch und Salat bis zu Eis, werden in eines der 52 Fächer der acht Meter breiten und zweieinhalb Meter hohen Aufbewahrungswand geliefert. Dort gibt es spezielle Kühlfächer. Der Kunde kann die Ware mithilfe eines nach der Onlinebestellung per E-Mail überlieferten Codes am Smartphone abholen. Für die Dienstleistung wird eine Service-Pauschale in der Höhe von 2,95 Euro fällig.

Edeka-Abholbox: „Schwache Abholmentalität in Deutschland“

Experten rechnen allerdings nicht mit einem durchschlagenden Erfolg des Edeka-Pilotprojekts mit der Deutschen Bahn. Die Abholmentalität in Deutschland sei schwach ausgeprägt, sagt etwa Handelsexperte Sascha Berens vom Kölner Handelsinstitut EHI. Branchenbeobachter Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein sieht darin nicht viel mehr als einen PR-Gag. Interessant dürfte das Angebot vor allem für Bahnreisende sein, die etwa nach der Rückkehr am Sonntagabend so an frische Lebensmittel kommen könnten.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die t3n-Analyse: Supermarkt im Netz – Was die Kunden suchen und was sie stattdessen bekommen

via www.futurezone.de

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Anton

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