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Digitale Gesellschaft

Edward Snowden appelliert an Hacker: „Wir brauchen euch, um das in Ordnung zu bringen!“

Edward Snowden auf der SXSW. (Screenshot: YouTube)

Edward Snowden sprach auf der SXSW und hat anwesende Hacker aufgefordert, sich gegen die NSA zu wehren und Mitbürger zu schützen.

Edward Snowden fordert Hacker auf sich gegen die NSA zu wehren und Mitbürger zu schützen

Edward Snowden fordert Hacker auf sich gegen die NSA zu wehren und Mitbürger zu schützen. (Screenshot: YouTube)
Edward Snowden fordert Hacker auf sich gegen die NSA zu wehren und Mitbürger zu schützen. (Screenshot: YouTube)

„Wir brauchen euch, um das in Ordnung zu bringen!“ – Edward Snowden.

Edward Snowden hat auf dem „South by Southwest“-Festival (SXSW) im texanischen Austin die anwesenden IT-Experten aufgefordert, sich gegen die NSA zu wehren und gleichzeitig weniger technikaffine Menschen zu beschützen. Den Zuschauern, die seine Live-Übertragung verfolgten, entgegnete er: „Wir brauchen euch, um das in Ordnung zu bringen!“ Snowden appellierte daran Verschlüsselungstechniken zu verbessern und den Zugang zu bereits etablierten Methoden für Otto-Normal-Nutzer zu erleichtern. Der Whistleblower gab den Anwesenden zu verstehen, dass die anlasslose und flächendeckende Überwachung durch Verschlüsselung teuer werden würde und dass das für eine Wende in der Causa sorgen könnte. Als Beweis dafür, dass die NSA keinesfalls in der Lage sei alles in Echtzeit zu hacken, sieht er den Umstand, dass die Behörden nach wie vor nicht wissen, welche Dokumente er noch in seinem Besitz habe.

Neben seiner Aufforderung hat Snowden zudem den Anwesenden erklärt, dass ein Unterschied zwischen der Datensammelei von Unternehmen und der von Regierungen bestehe. Regierungen haben viel mehr Machtmittel um Bürger mit Repressalien zu drangsalieren – allein durch die Polizei oder dem Militär. Gleichzeitig gab der Whistleblower zu verstehen, dass kein Unternehmen das Recht habe, die Daten seiner Nutzer über Jahre hinweg zu speichern.

Edward Snowden auf der SXSW: Live-Übertragung wurde ins Netz gestellt

Insgesamt wurde die Live-Schaltung über sieben Proxies realisiert, was dazu führte, dass die Übertragung hin und wieder kleine Fehler aufwies. Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter diskutierte im Rahmen seines ersten öffentlichen Live-Interviews mit Ben Winzer und Christopher Soghoian von der American Civil Liberties Union über die Folgen seiner veröffentlichten Informationen. Zudem beantwortete er Fragen aus dem Publikum. Das Gespräch kann auch online auf texastribune.org sowie auf YouTube im Hangout on Air-Livestream angeschaut werden.

via netzpolitik.org

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