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Ego Life: Dieser deutsche Elektroflitzer kostet nur 16.000 Euro

e.GO Life. (Foto: e.GO Mobile AG)

Das Aachener Elektroauto-Startup Ego Mobile hat im Zuge der Cebit 2017 das finale Design seines kompakten City-Stromers vorgestellt. Der Ego Life soll knapp 16.000 Euro kosten.

Ego Life: Kleiner Stromer für die Stadt kommt 2018

Für das an der RTWH Aachen ansässige Elektroauto-Startup Ego Mobile ist es nach dem mit der Deutschen Post entwickelten Streetscooter das zweite Elektrofahrzeug und soll im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt kommen. Auf der Cebit hat das Unternehmen das finale Design seines Ego Life präsentiert und zugleich Preise und Verfügbarkeit angekündigt.

Ego Life: Das viersitzige kompakte Elektroauto kostet unter 16.000 Euro. (Foto: Ego Mobile AG)

Der Ego Life soll dem Unternehmen zufolge ab Frühjahr 2018 in Serie produziert werden und schon ab Mai 2017 – also in etwa zwei Monaten – vorbestellt werden können. Der Preis für die Basisversion beträgt 15.900 Euro (vor Abzug der Absatzprämie).

Ego Life. (Foto: Ego Mobile)

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Ego Life: Basisversion mit 100 Kilometern Reichweite

Ego Life. (Foto: Ego Mobile AG)

In der Basisversion soll der viersitzige (2+2) Ego Life mit einem 14,4-Kilowattstunden-Akku eine Reichweite von ungefähr 100 Kilometern erreichen können, die Variante mit 19,2 Kilowattstunden soll 130 Kilometer schaffen. Die Reichweite ist damit nicht unbedingt für Langstreckenfahrten geeignet, der Ego Life ist allerdings auch explizit als Stadtauto konzipiert. Als Antrieb ist ein 48-Volt-Antriebssystem von Bosch verbaut, das eine Leistung von 22 Kilowatt liefern soll. Ohne Batterie bringt das Elektrofahrzeug 650 Kilo auf die Waage und ist 3,38 x 1,7 x 1,57 Meter groß.

Ego Life. (Foto: Ego Mobile AG)

Wie Daniel Bönnighausen von electrive.net treffend feststellt, dürfte sich der kleine Stromer gut als Flottenfahrzeug für Pflegedienste eignen. Aber auch für andere Einsatzzwecke ist der Ego Life ein erschwinglicher Einstieg in die Elektromobilität.

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2 Kommentare
mv
mv

Nun ja, das ist ja auch etwa der Preis für einen Renault Zoe in der Basis-Version. Da ist die Reichweite schon bei 250 km und der Zoe ist etwas größer. Ok, die Batterie muss man noch mieten. Und der Preis gilt erst nach Abzug der Rabatte. Klar, der Zoe wird heute schon in großer Stückzahl hergestellt. Das ist dann etwa der Nachteil, wenn man zu spät in einen Markt startet. Vor fünf Jahren wäre dieses Auto hier bei dem Preis ein richtiger Hit gewesen. Aber jetzt? Bei einem Preis von 7000 Euro wäre es sicher ein Hit. Aber für 16.000 Euro?

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NOWIS BLOCK

@mv: Im Gegenteil sehe ich den Markt für e-Autos noch als weites Feld mit wenig Konkurrenz – in allen Segmenten. Klar, im City-Kleinwagenbereich gibt es schon diverse E-Modelle, jedoch längst nicht so viele, wie Verbrenner. Du sagst ja selbst, dass Du Dir den Vergleich schön rechnest. Die Prämie gilt sicherlich auch für den Newcomer und über 1000,- Euro Batteriemiete per anno sind nicht kleinzurechnen.
Der (oder das) Ego schlägt sich preislich wacker und verstößt nicht gegen Naturgesetze der Gestaltung. Mir gefällt das um Längen besser, als die Alibi-Stromer aus Zuffenhausen oder München, die ausschließlich im oberen Preissegment spielen.
Marktorientierte E-Autos aus Deutschland – das kann man als Rufrettungsaktion positiv auffassen.

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