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Ein Viertel der deutschen Firmen hat noch nicht eine einzige Akte digitalisiert

Der gute, alte Aktenordner. (Foto: Shutterstock)

Ein Viertel der hiesigen Unternehmen hat noch keine einzige Akte digitalisiert. Immerhin geht es aber – wenngleich langsam – voran.

Mit der Digitalisierung der deutschen Aktenberge geht es nur langsam vorwärts. Noch immer haben 26 Prozent der hiesigen Unternehmen keine einzige Akte digitalisiert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbands Bitkom hervor. Immerhin: 2016 waren es noch 31 Prozent der Unternehmen.

Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen haben ihre Akten nach eigenen Angaben zumindest teilweise digitalisiert. Weitere 39 Prozent haben immerhin die neueren Akten in digitaler Form vorliegen. „Wir sehen eine langsame Kehrtwende in den deutschen Büros“, kommentiert Bitkom-Referent Nils Britze die Ergebnisse der Umfrage. Allerdings geht die Schere zwischen großen und kleinen Unternehmen immer weiter auseinander.

Noch immer gibt es Nachholbedarf bei der Digitalisierung von Büroprozessen. (Grafik: Bitkom)
Noch immer gibt es Nachholbedarf bei der Digitalisierung von Büroprozessen. (Grafik: Bitkom)

Laut der Bitkom-Untersuchung sind größere Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern tendenziell deutlich weiter, als kleinere Unternehmen. Ein Umstand, der sich bereits in den letzten Jahren gezeigt hat, offenbar aber zu einer immer größeren Kluft führt. Ingesamt sind aber immerhin 67 Prozent aller Unternehmen auf dem aktuellen Stand, was die Digitalisierung ihrer Büroprozesse anbelangt.

Deutsche Unternehmen drucken weniger aus

In jedem dritten Unternehmen wird heute weniger ausgedruckt als noch vor einem Jahr. Bei den Großkonzernen ist es sogar fast die Hälfte. Auch die Fax-Nutzung ist rückläufig. Zwar wird es von noch immer 62 Prozent der Unternehmen häufig für die interne und externe Kommunikation verwendet, vor zwei Jahren lag der Wert aber noch um 17 Prozent darüber.

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen erstellt mittlerweile elektronische Rechnungen. Papierrechnungen kommen hingegen noch bei 44 Prozent der Firmen zum Einsatz. Allerdings zeigt sich auch hier eine Verbesserung, denn vor zwei Jahren traf das noch auf 58 Prozent der Firmen zu.

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