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Von einflussreich bis furzig: Die Google-Updates seit 2000

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Updates aus dem Jahr 2007

Im Mai 2007 verabschiedete sich Google von der damals üblichen Suchergebnisliste mit zehn Einträgen. News, Videos, Bilder und lokale Suchergebnisse wurden in die Suchergebnisliste integriert und prägten das Bild der Google-Suche, das wir heute kennen.

Mit dem Buffy-Update wurden im Juni 2007 verschiedene kleine Änderungen am Suchalgorithmus vorgenommen. Seinen Namen verdankte das Update der scheidenden Google-Mitarbeiterin Vanessa Fox, die bekennender Buffy-Fan war.

via GIPHY

Google-Updates aus dem Jahr 2008

Das Dewey-Update im April 2008 sorgte für reichlich Diskussion in der SEO-Szene. Was genau das Update bewirkte, war unklar. Auffällig war jedoch, dass die Suchergebnisse unterschiedlich ausfielen, je nachdem welcher Google-Server sie ausspielte.

Im August 2008 führte Google schließlich die Autovervollständigung Google Suggest ein. Ein erster Schritt, der längere Suchanfragen (Longtail) populärer machte.

Google-Updates aus dem Jahr 2009

Im Februar 2009 gaben Google, Yahoo und Microsoft die Unterstützung des Canonical Tag bekannt. Mit diesem Tag können Seitenbetreiber Inhalte als Duplicate Content kennzeichnen und die verlinkte Seite als Original auszeichnen. Im gleichen Monat wurde das Vince-Update ausgerollt, auch als Brand-Update bezeichnet. Damit wurden Marken in den Suchergebnissen bevorzugt, damit Nutzer schneller zu relevanten Inhalten gelangen, wenn sie nach Marken suchen.

Mit der Einführung der Real-Time-Suche nahm Google im Dezember 2009 Echtzeit-Informationen von Twitter, Facebook, Blogs und Newsseiten in die Suchergebnisse auf.

Google Real-Time-Search

Die Google Real-Time-Suche im Jahr 2008. (Bild: Google)

Google-Updates aus dem Jahr 2010

Ende April bis Anfang Mai 2010 mussten viele Seitenbetreiber einen merklichen Traffic-Verlust verzeichnen. Grund dafür war das sogenannte May-Day-Update, das vor allem Longtail-Suchanfragen betraf und sich auf Seiten mit schlechtem oder minderwertigem Content auswirkte. Google-Mitarbeiter Matt Cutts äußerte sich in einem Youtube-Video zu diesem Qualitäts-Update:

Nach etlichen Tests wurde mit dem Caffeine-Update im Juni 2010 ein neues Indexierungssystem ausgerollt. Webinhalte konnten nun viel schneller indexiert werden, sodass User um 50 Prozent aktuellere Suchergebnisse erhalten.

Im November 2010 führte Google die Instant-Preview-Funktion ein. Mittels eines Lupensymbols konnten sich User eine Vorschau der Website in den Suchergebnissen anschauen, ohne diese besuchen zu müssen. Offenbar wollte Google damit den Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Designs von Landingpages legen. Die User interessierte das aber weniger, denn die Funktion wurde wegen mangelnder Nutzung 2013 wieder eingestellt.

Dass Social Signals künftig beim Ranking eine Rolle spielen, bestätigten Google und Microsoft im Dezember 2010.

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