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Entwicklung & Design

Ekisto macht aus GitHub eine aufregende 3D-Stadt

GitHub auf Ekisto. (Screenshot: Ekisto)

Ekisto visualisiert GitHub, Stackoverflow und Friendfeed in Form von Städten. Das Ergebnis ist beeindruckend und soll laut dem Macher dennoch nur ein erster Schritt sein.

Ekisto: Willkommen auf in GitHub. (Screenshot: Ekisto)
Ekisto: Willkommen auf in GitHub. (Screenshot: Ekisto)

Ekisto: GitHub, Stackoverflow, Friendfeed und die Vermessung der digitalen Welt

Während mittlerweile jeder Fleck der Erde nicht nur kartografisch erfasst, sondern dank Google Maps und Co. jederzeit einsehbar ist, scheinen sich mehr und mehr Menschen damit zu beschäftigen, wie das Internet sinnvoll abzubilden wäre. Während Projekte wie die Internet-Map beispielsweise sortiert Webseiten nach Sprache und Inhalt, nicht nach dem Standort des Servers. Bleibt man bei der Analogie der Internat-Karte, die weltweite Verknüpfungen sichtbar macht, erscheint es nur logisch, dass es mit Ekisto jetzt auch einen Stadtplan großer Online-Communities gibt.

Ekisto ist ein Projekt von Alex Dragulescu, einem ehemaligen Studenten der Sociable Media Group am MIT Media Lab. Die Seite visualisiert Nutzer und ihre Aktivitäten auf Stackoverflow und Friendfeed. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Balkendiagramm und Skyline einer Großstadt. Die Karte ist frei zoombar. Wer möchte, kann sich die zwanzig „wichtigsten“ Nutzer der jeweiligen Plattform anzeigen lassen. Ein zusätzlicher Modus zeigt per Klick auf eines der „Gebäude“, den Nutzernamen und auf Wunsch dessen Profilseite. Außerdem gibt es eine Suchfunktion. Wer also beispielsweise wissen möchte, wie die eigene Präsenz auf GitHub in dieser Form der Darstellung aussieht, kann das ohne Probleme machen.

GitHub wie Ekistp es darstellt. (Screenshot: Ekisto)
GitHub wie Ekisto es darstellt. (Screenshot: Ekisto)

Ekisto: So wird aus eurer GitHub-Präsenz ein Hochhaus

Die Position der einzelnen Nutzer auf der Karte berechnet Dragulescu anhand der Kosinus-Ähnlichkeit. Die 3D-Position, also die Höhe der einzelnen Gebäude wird je nach Seite unterschiedlich berechnet. Im Fall von Stackoverflow greift Dragulescu auf das Punktesystem der Seite zurück. Je mehr Punkte, desto größer das „Hochhaus“. Für GitHub und Friendfeed berechnet er den Einfluss der einzelnen Nutzer anhand des PageRank-Alogrithmus.

Die Topografie der drei virtuellen Städte unterscheidet sich bisweilen recht stark. Im Fall von Stackoverflow beispielsweise sehen wir einige große Knotenpunkte um die sich ein Großteil der anderen Nutzer drängeln und vergleichsweise viel Brachland. Bei GitHub wiederum scheint die Verteilung homogener, dafür ragen Projekte wie jQuery unverkennbar über den unzähligen anderen hervor. Interessant sind dabei natürlich auch die kleinen Gebäudeansammlungen, die sich in unmittelbarer Nähe solcher Projekte befinden.

Je nachdem woraus eure Arbeit so besteht, findet ihr euch beispielsweise im „Rails-Vorort“ wieder. In einer zukünftigen Version von Ekisto könnte sich der Macher auch von Nutzern definierte Tags vorstellen die nach seiner Vorstellung dann Namen wie „C++ Island“ oder „Little Italy“ tragen könnten. Auch die Veränderung der Städte über einen gewissen Zeitraum in Form eines Zeitraffers darzustellen, könnte sich Dragulescu vorstellen. Es bleibt daher also spannend zu sehen, wie sich das Projekt in Zukunft entwickelt.

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via www.wired.com

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