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Elektro-SUV Fisker Ocean soll das „nachhaltigste Auto“ der Welt sein

So soll der Fisker Ocean aussehen. (Foto: Fisker Inc.)

Schon im März des Jahres hatte US-Autobauer Fisker ein erschwingliches Elektroauto angekündigt. Nun hat der Elektro-SUV den Namen Ocean bekommen und verspricht, besonders nachhaltig gebaut zu sein.

Das erschwingliche Elektroauto aus dem Hause Fisker soll auf den Namen Ocean hören und schon ab dem 27. November 2019 vorbestellbar sein. Der Name ist dabei insofern Programm, als dass der Wagen mit recycelten und veganen Werkstoffen gebaut werden soll. Nach Unternehmensangaben kommt dabei vergleichsweise viel Meeresmüll zum Einsatz. Das gesamte Interieur soll vegan sein. Der Teppich des Fahrzeugbodens soll vollständig aus recycelten Materialien, etwa alten Fischernetzen, bestehen.

Fisker Ocean soll nicht nur erschwinglich, sondern auch nachhaltig sein

So kommt zu der bekannten Aussage, dass das Fahrzeug unterhalb von 40.000 US-Dollar (zuzüglich Steuern) kosten soll, nun noch der Claim besonderer Umweltverträglichkeit hinzu. Nähere Details zu Preisen hat Fisker übrigens zum Start der Vorbesteller-Phase am 27. November angekündigt.

Der E-SUV Fisker Ocean. (Foto: Fisker Inc.)

Der E-SUV Fisker Ocean. (Foto: Fisker Inc.)

Fisker will den Ocean am 4. Januar 2020 offiziell vorstellen und verspricht, kein Showcar, sondern einen seriennahen Prototypen mit voller Funktionalität zu zeigen. Dabei soll der Prototyp sogar auf der endfertigen Plattform stehen. Dennoch wird die Produktion nach Unternehmensangaben erst Ende 2021 starten.

Das soll der Fisker Ocean technisch bieten

Zu erwarten ist demnach ein 4,64 Meter langer Elektro-SUV mit je einem Motor an der Vorder- und der Hinterachse, die von einer Batterie mit einer Kapazität von 80 Kilowattstunden angetrieben werden. Diese soll mit einer Ladung runde 480 Kilometer weit fahren können. Solarzellen auf dem Dach sorgen für zusätzlichen Strom. Dieser soll sich laut Fisker zu einem jährlichen Entfernungsäquivalent von rund 1.600 Kilometern umrechnen lassen.

Optisch orientiert sich der SUV an Marktüblichkeiten und behält die klassische Formgebung eines Verbrennerautos bei. Durch den geringeren Platzbedarf des Antriebs ergibt sich ein etwas geräumigeres Innenleben.

App-basiertes Leasing soll Marktzugang erleichtern

Zwar hat Fisker bislang keine konkreten Preise genannt, jedoch bereits angedeutet, dass die Zukunft der E-Mobilität eher nicht im Kaufen von Fahrzeugen liege. So will das Unternehmen ein flexibles Leasingmodell entwickeln, dass das Nutzen der Stromer einfach macht und die Last von Service und Wartung inkludiert. Dabei soll eine App eine wesentliche Rolle spielen. Hier bleibt abzuwarten, was Fisker konkret vorschlägt.

t3n meint:

Der Däne Henrik Fisker ist für seine Ankündigungen fast bekannter als für seine Produkte. Um nicht unfair zu sein, muss allerdings erwähnt werden, dass Fisker der Designer des ikonischen BMW Z8 sowie verschiedener Fahrzeuge von Aston Martin ist und dass er mit dem Karma bereits 2012 einen Hybriden an den Markt gebracht hat. Letzterem war allerdings wenig Glück vergönnt: Die Akkus machten Probleme, einige Fahrzeuge sollen in Flammen aufgegangen, andere dem Hurrikan Sandy zum Opfer gefallen sein.

Seit 2016 wartet die Welt nun auf den Fisker Emotion mit seinen innerhalb einer Minute aufladbaren Feststoffakkus. Beides ist bislang nicht in Sicht und soll wohl auch frühestens 2023 erscheinen. Nun stellt Fisker mit dem Ocean einen SUV vor, der ab Ende 2021 (!) in Produktion gehen, aber schon ab Ende 2019 vorbestellbar sein soll. Ich würde sagen: Warten wir es mal ab…

Dieter Petereit

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