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450 Kilometer Reichweite – der Kia E-Soul kommt nach Europa

Kia E-Soul. (Bild: Kia)

Der südkoreanische Hersteller Kia bringt die Neuauflage seines Soul als reinen Stromer nach Europa. Der Kia E-Soul soll mit einer Akkuladung bis zu 450 Kilometer weit fahren können.

Der südkoreanische Autobauer Kia hat die Europapremiere seines bei der LA Auto Show im November vorgestellten neuen Soul-Modells angekündigt. Nach Europa kommt der Soul ausschließlich als reiner Stromer. Zeigen will Kia den E-Soul in der kommenden Woche auf dem Genfer Autosalon 2019. Der E-Soul soll Ende März auf ausgewählten Märkten Europas in den Verkauf gehen. Ob Deutschland beim Start mit dabei ist, ist noch unklar.

Kia E-Soul: Reichweite je nach Modell von 277 bis 452 Kilometern

Der E-Soul soll jedenfalls in zwei Ausführungen kommen, was Motor und Akkus angeht. Das Einsteigermodell hat eine Leistung von 100 Kilowatt und eine Akkukapazität von 39,2 Kilowattstunden. Damit soll der E-Soul mit einer Akkuladung rund 277 Kilometer (nach WLTP) weit kommen. Das E-Soul-Modell mit der größeren Reichweite soll 150 Kilowatt Leistung und einen 64-Kilowattstunden-Akku haben – die Reichweite wird hier von Kia mit 452 Kilometern (nach WLTP) angegeben.

Die deutlich höhere Reichweite im Vergleich zum Vorgänger hat Kia eigenen Angaben zufolge durch eine neue Akku-Generation erreicht, die eine um 25 Prozent verbesserte Energiedichte (250 Wattstunden pro Kilogramm) ermöglicht. Beide Akku-Varianten sollen innerhalb einer knappen Dreiviertelstunde von 20 auf 90 Prozent geladen werden können, wie Electrive schreibt. Von null auf 100 Kilometer pro Stunde schafft es der Kia E-Soul in 9,9 beziehungsweise 7,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit soll 155 beziehungsweise 167 Stundenkilometer betragen.

Kia E-Soul in Bildern
Kia E-Soul 2020. (Foto: Kia)

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Interessant am Kia E-Soul ist nicht zuletzt das neue Telematiksystem Uvo Connect, das erstmals in einem Kia-Modell in Europa zum Einsatz kommen soll. Uvo soll dem Fahrer etwa Echtzeitinformationen zu Ladestationen liefern und eine Programmierung des Ladevorgangs ermöglichen. Im Notfall soll Uvo laut Kia-Informationen einen Alarm an einen Server schicken, Rettungsdienste benachrichtigen und die GPS-Daten des Fahrzeugs übermitteln können.

Ebenso wenig bekannt wie der konkrete Deutschlandstart sind derzeit die Preise für die beiden neuen E-Soul-Modelle. Zum Vergleich: Der Vorgänger ist ab rund 30.000 Euro zu haben. Wegen des größeren Akkus könnte insbesondere der reichweitenstärkere zweite neue E-Soul deutlich teurer werden. Das Elektromodell des Kona Elektro von Konzernmutter Hyundai kostet mit nahezu gleichem Antrieb ab 39.000 Euro.

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