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Elektroauto-Ladestationen im Test: ADAC rät zu einer Wallbox mit einer Ladeleistung von 11 Kilowatt

Wallbox-Test. (Bild: ADAC)

Zwölf unterschiedliche Elektroauto-Ladestationen hat der ADAC getestet – die Hälfte davon erwies sich als nicht empfehlenswert. Geraten wird zu einer 11-Kilowatt-Wallbox mit fest installiertem Kabel.

Mit zunehmender Verbreitung von Elektroautos werden die aktuell wenigen öffentlich zugänglichen Ladestationen schnell belegt sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich eine sogenannte Wallbox für die Garage oder das Carport zulegen. Der ADAC hat zwölf verschiedene Modelle von Elektroauto-Ladestationen unter die Lupe genommen und kann sechs Boxen „uneingeschränkt empfehlen“.

Elektroauto-Ladestationen: Kosten zwischen 300 und 2.000 Euro

Die getesteten Wallboxen hatten Ladeleistungen von 3,7 bis 22 Kilowatt und kosteten zwischen 300 und knapp 2.000 Euro. Hinzu kommen laut ADAC noch die Kosten für die Installation, denn der Anschluss einer solchen Ladestation ans Hausnetz sollte nur von einer Elektrofachkraft vorgenommen werden. Getestet wurden unter anderem die Zuverlässigkeit beim Laden, die Einfachheit der Bedienung und die Sicherheit der Wallboxen.

Mit dem Testurteil „sehr gut“ schnitten drei der zwölf getesteten Ladestationen ab – die ABL eMH1, die Keba Kecontact P30 und die Mennekes Amtron Xtra 22 C2. Zum Testsieger kürte der ADAC die 11-Kilowatt-Wallbox des deutschen Herstellers ABL, die 865 Euro kostet. Dagegen warnen die Tester vor den im Internet erhältlichen Billig-Wallboxen der Hersteller Annies-Carparts und Franz ­Röcker. Diese schalteten bei einer Fehlermeldung des Autos nicht ab, was zum Brand oder zu Personenschäden führen könne, wie Experte Andreas Habermehl erklärt.

Diese Teile sollte eine Elektroauto-Ladestation laut ADAC enthalten. (Grafik: ADAC)

Zudem sollten Elektroautobesitzer vor dem Kauf einer Box darauf achten, ob darin Gleichstromfehlerschutz (FI B) oder Wechselstromfehlerschutz (FI A) verbaut sind. Falls nicht, müsse dies in der Hausinstallation nachgerüstet werden – zu teils hohen Kosten, betont der ADAC.

Grundsätzlich empfehlen die Wallbox-Tester den Kauf eines universell einsetzbaren Geräts, mit dem verschiedene Elektroautos geladen werden können. Mit dem Testsieger, der dreiphasigen 11-Kilowatt-Wallbox ABL etwa, kann man laut ADAC einphasig mit 3,7 Kilowatt (Nissan Leaf), zweiphasig mit 7,4 Kilowatt (VW E-Golf) oder dreiphasig mit 11 Kilowatt (Renault Zoe) laden.

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Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

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