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Elektroautos drahtlos laden: Qualcomm stellt Halo vor

(Foto: Qualcomm)

Mit Halo hat Qualcomm auf der CES 2017 sein System für das drahtlose Laden von Elektroautos vorgestellt. Die Technologie soll schon in diesem Jahr in E-Autos von Mercedes zum Einsatz kommen.

Qualcomm zeigt Ladesystem Halo vor

Schon seit längerer Zeit arbeitet Qualcomm an seiner Technologie zum Drahtlos-Laden von Elektroautos. Auf der CES 2017 hat das Unternehmen jetzt einen ersten Blick auf Halo WEVC (Wireless Electric Vehicle Charging) gewährt. Das System, das derzeit bei einem BMW i8 in der Formula E getestet wird, soll schon in diesem Jahr in Elektroautos von Mercedes (S-Klasse S550e) zum Einsatz kommen.

Mit Halo von Qualcomm sollen Elektroautos künftig drahtlos geladen werden können. (Bild: Qualcomm)

Mit Halo von Qualcomm sollen Elektroautos künftig drahtlos geladen werden können. (Bild: Qualcomm)

Der manchmal etwas komplizierte Umgang mit dem Ladekabel an der Säule bei Wind und Wetter könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn Qualcomm arbeitet an einem System, mit dem Elektroautos drahtlos geladen werden können. Die entsprechenden Ladestationen könnten etwa in Parkplätze eingelassen werden. Möglich wäre auch, die Stationen an vielbefahrenen Ampelkreuzungen einzubauen. Die Bezahlung könnte dann etwa von dem von ZF entwickelten Car eWallet übernommen werden.

Qualcomm: Effizienz bei 90 Prozent

Die auf der CES in Las Vegas gezeigte Halo-Plattform soll Elektro- und Hybridautos mit 3,7 bis 22 Kilowatt laden – je nach Station. Die Effizienz beträgt laut Qualcomm 90 Prozent. Nutzer müssen darauf achten, dass keine Metallgegenstände auf der Ladestation liegen, anderenfalls wird das Laden nicht gestartet oder abgebrochen, wie Heise Online berichtet.

Mit der Herausforderung des Ladens von Elektroautos beschäftigen sich auch weitere, eigentlich branchenfremde Unternehmen wie Samsung. Eine neue Batterie für Elektroautos von Samsung SDI soll innerhalb von 20 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen sein. Das ermögliche bei einem Mittelklassefahrzeug eine Reichweite von etwa 500 Kilometern.

via www.heise.de

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