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Große Pläne: Volkswagen will 16 Produktionsstandorte für Elektroautos bis Ende 2022

VW I.D. Vizzion. (Bild: Volkswagen)

Der Volkswagen-Konzern setzt voll auf Elektromobilität: Bis Ende 2022 sollen Elektroautos an weltweit 16 Standorten gebaut werden.

Volkswagen hatte bereits 2017 angekündigt, 70 Milliarden Euro in die Elektromobilität sowie Batterieentwicklung zu investieren. Am Dienstag hat der Konzern weitere Details zu den Plänen seiner „Roadmap E“ veröffentlicht.

Volkswagen: In 2 Jahren 9 weitere Standorte startklar für Elektroautos

Laut Konzernchef Matthias Müller fertige der Konzern Elektrofahrzeuge derzeit an drei Standorten. Bereits in zwei Jahren wolle man an neun weiteren Werken für die Produktion von Elektroautos gerüstet sein. Unterstützung erhalte Volkswagen dabei durch Partnerschaften mit Batterieherstellern für Europa und China. Die bisher erteilten Aufträge belaufen sich Müller zufolge auf ein Volumen von 20 Milliarden Euro. Ferner stehe für den nordamerikanischen Markt die Lieferantenentscheidung kurz bevor.

Der erste „echte“ Stromer, der Volkswagen I.D., soll bis 2020 vom Band rollen. (Bild: VW)

„Wir haben in den vergangenen Monaten alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die ‚Roadmap E‘ zügig und entschlossen umzusetzen“, sagte Müller. Im Herbst 2017 hatte der Volkswagen-Konzern angekündigt, bis 2025 bis zu drei Millionen E-Autos pro Jahr zu bauen und 80 neue elektrifizierte Modelle auf den Markt zu bringen.

Zuletzt hatte Volkswagen Anfang März im Zuge des Genfer Autosalons Neuheiten aus dem entstehenden Elektroauto-Portfolio vorgestellt: Neben dem Audi E-Tron und dem Porsche Mission E Cross Turismo zeigte der Konzern auch das Konzept der selbstfahrenden E-Limousine I.D. Vizzion.

VW I.D. Vizzion in Bildern
VW I.D. Vizzion. (Bild: Volkswagen)

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Volkswagen erwägt eigene Fertigung von Batteriezellen

Volkswagen denke darüber hinaus über die eigene Fertigung von Batteriezellen nach. Bisher seien deutsche Hersteller noch stark von Zulieferern vor allem aus Asien abhängig. Im Werk Salzgitter werde bereits eine Zellforschung aufgebaut. Eine Entscheidung über eine mögliche Produktion solcher Komponenten sei aber noch nicht gefallen. Auch der Mitbewerber BMW hatte im November angekündigt, ein Kompetenzzentrum für Batteriezellen für 200 Millionen Euro in München zu bauen.

Audi E-Tron in Bildern
E-Tron-Prototyp. (Foto: Audi)

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Digitalisierung mit eigenem Vorstandsausschuss

Müller erklärte, dass das „wichtige Zukunftsthema Digitalisierung“ von einem eigenem Vorstandsausschuss unter der Leitung Müllers vorangetrieben werde. „Die Zukunft der Mobilität gewinnt langsam Konturen, genauso wie die künftige Gestalt des Volkswagen Konzerns“, so Müller. Eines der deutlichsten Beispiele dafür sei das autonome Fahrzeug SEDRIC. Mit dieser Studie zeigte Konzern erstmals die Möglichkeiten des vollautonomen Fahrens. Ein Serienmodell des SEDRIC soll künftig bei einer der Konzernmarken entwickelt werden, kündigte Müller an. Unterstützung dabei erhält VW durch Ex-Googler Chris Urmson und Nvidia.

Porsche Mission E Cross Turismo in Bildern
Porsche Mission E Cross Turismo. (Bild: Porsche)

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Volkswagens Elektropläne würden indes keine vollkommene Abkehr vom Verbrennungsmotor bedeuten. Der moderne Dieselmotor sei auch mit Blick auf den Klimaschutz Teil der Lösung, sagte Müller. „Allein 2018 fließen fast 20 Milliarden Euro in unser konventionelles Fahrzeug- und Antriebsportfolio; über die nächsten fünf Jahre sollen es in der Summe über 90 Milliarden Euro sein.“

Mit dpa-Material.

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