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Elektroautos: VW holt I.D.-Fertigung nach Dresden

Volkswagens Elektroauto-Familie. (Bild: VW)

Volkswagen hat bestätigt, neben dem E-Golf zukünftig auch die Stromer der neuen VW-I.D.-Familie in der Gläsernen Manufaktur Dresden produzieren zu wollen.

Erst vor wenigen Tagen kündigte VW erste Details zu seiner „Roadmap E“ an. Den Plänen zufolge beabsichtige der Konzern in zwei Jahren neun Werke für die Produktion von Elektroautos – unter anderem für die I.D.-Familie – fertig zu haben.

VW I.D.: Erste Modelle der neuen Elektroauto-Generation werden auch in Dresden gebaut

Im Zuge der Veröffentlichung der Bilanzen nannte das Unternehmen erste deutsche Werke, in denen die nächste Elektroauto-Generation vom Band rollen soll. So werde in der Gläsernen Manufaktur Dresden nicht nur der E-Golf, sondern auch Modelle der I.D.-Familie gefertigt werden.

Der VW I.D wird das erste Elektroauto auf MEB-Basis sein. (Bild: Volkswagen)

„Da wir Dresden als Schaufenster der Elektromobilität für die Region nutzen, werden wir dort Fahrzeuge montieren, die auch in Zwickau hergestellt werden“, sagte Thomas Ulbrich, Chef der Abteilung Elektromobilität bei Volkswagen. Damit bestätigte erstmals ein VW-Vorstand, dass das erste Elektrofahrzeug basierend auf dem Modularen Elektrischen Baukasten (MEB) in Deutschland gefertigt wird.

Passend dazu: Krieg der Stromer: VW I.D. soll deutlich günstiger werden als Teslas Model 3

Beim MEB handelt es sich um eine Weiterentwicklung des modularen Querbaukastens, der das Plattformprinzip ersetzt hatte. Durch das modulare Baukastensystem sollen die Autos erschwinglicher werden und „etwa so viel wie vergleichbare Diesel kosten“, berichtet die Sächsische Zeitung Online.

VW I.D. von allen Seiten
Volkswagen I.D. (Bild: VW)

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VW: Ab 2020 1.500 Elektroautos auf I.D.-Basis täglich

Nach Aussagen Ulbrichs sollen ab Ende 2019 „alle Fahrzeuge der ersten Welle für den europäischen Markt gebaut werden“. Es sollen bis zu 1.500 Autos täglich vom Band rollen. Allerdings nicht nur von VW, sondern auch von den Marken Seat und Audi. Er betont, dass „mit der ersten Welle der MEB-Baukasten nicht ausgeschöpft“ sei. Die Volkswagen-Gruppe wolle bis 2025 bis zu 20 Fahrzeuge auf MEB-Basis produzieren. In Zwickau drehe es sich „nur um die erste Welle, womit der Standort aber extrem gut ausgefüllt ist“. Derzeit baut Volkswagen den Standort Zwickau für eine Milliarde Euro zu seinem europäischen Kompetenzzentrum für E-Mobilität um.

VW. I.D. Crozz. (Bild: Volkswagen)

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Etwa zehn Monate nach dem Start der E-Golf-Produktion in der Gläsernen Manufaktur ging kürzlich die angekündigte zweite Schicht an den Start. Durch den Ausbau des Schichtbetriebs sollen anstelle von 35 Fahrzeugen täglich 70 Elektroautos vom Band laufen. Laut Volkswagen liefen bis Jahresende 2017 etwa 5.350 e-Golf vom Band – in diesem Jahr sei bis Jahresende mit 13.000 Autos zu rechnen.  Als Grund für den Ausbau der Produktion gibt VW eine gesteigerte Nachfrage an –  nach Angaben von VW-Markenchef Herbert Diess sei der vollelektrische Golf bis zum Jahresende ausverkauft. Im Herbst 2017 hatte der Volkswagen-Konzern angekündigt, bis 2025 bis zu drei Millionen Elektroautos pro Jahr zu bauen und 80 neue elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen zu wollen.

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via ecomento.de

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