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Elektromobilität: BMW rüstet größten europäischen Produktionsstandort um

Der BMW iNext kommt 2021 – und bereits jetzt investiert der Konzern massiv in sein Werk in Dingolfing. (Foto: BMW Group)

2021 soll der BMW iNext als erstes rein batterieelektrisches Fahrzeug aus dem Hause BMW auf den Markt kommen – und vor diesem Hintergrund investiert der Konzern in seinen größten europäischen Produktionsstandort in Dingolfing.


Bevor der BMW iNext 2021 anläuft, macht BMW seinen größten europäischen Produktionsstandort in Dingolfing mit einer Investition von rund 400 Millionen Euro fit für die Fertigung von rein batterieelektrischen und hochautomatisierten Fahrzeugen.

Unternehmen sieht sich gut aufgestellt

Durch diese Investition sieht BMW laut einer Pressemitteilung das Werk Dingolfing dazu in der Lage, vollelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und Verbrennungsmotormodelle im jeweils nachgefragten Mix auf einem Band herzustellen.

Milan Nedeljkovic unterstreicht in seiner Funktion als Vorstand bei BMW für Produktion, dass man mit den flexiblen Fertigungsstrukturen in den Werken „bestmöglich für die unterschiedlichsten Marktanforderungen gerüstet“ sei. BMW sei überzeugt, dass es in den nächsten Jahren weltweit nicht die eine Lösung für alle Mobilitätsanforderungen geben werde. Vielmehr sei ein Mix aus unterschiedlichen Antriebsformen zu erwarten.

Aber nicht nur Plug-in-Hybride, die bereits jetzt knapp zehn Prozent der Produktion in Dingolfing ausmachen, und ab 2021 der BMW iNext sind zukunftsweisende Aspekte – auch die Serienfertigung von hoch automatisiert fahrenden Autos hat BMW mit der investierten Summe im Blick. Als einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sieht Nedeljkovic deshalb die „Fähigkeit zur Systemintegration“.

Maßnahmen sollen auch künftigen Modellen in Dingolfing nutzen

Der neue Werkleiter in Dingolfing, Christoph Schröder, nennt den iNext einen „Pionier bei vielen automobilen Schlüsselinnovationen“ und meint, dass die „aktuellen Strukturmaßnahmen für den iNext“ auch künftigen Modellen, die in Dingolfing gebaut werden, zugutekommen.

Direkt im Zentrum des Werks wird bereits seit einigen Monaten der Karosseriebau für das erste rein batterieelektrische BMW-Auto neu konzipiert. Zudem entstehen neue Fertigungslinien für die Bodengruppe. Was die Montage anbetrifft, wird der iNext auf einem Band mit Modellen den 5er-, 7er- und 8er-Reihen gefertigt.

Klar ist aber auch, dass bei elektrifizierten und hoch automatisierten Fahrzeugen die Abläufe in Teilen anders sind, da verschiedene Arbeitsschritte im Vergleich zum herkömmlichen Fahrzeugbau wegfallen und andere hinzukommen. Aufgrund dieser „Neuverortung von Arbeitsinhalten entlang des Fertigungsbands“, wie es BMW selbst nennt, wurde die Montagehalle erweitert und teilweise neu strukturiert.

Passend dazu: Elektromobilität ist nicht genug – BMW setzt auf 4 Antriebssäulen

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