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Niu, Unu, Coup und weitere: Elektroroller kommen jetzt erst richtig in Fahrt

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Elektroroller: Niu mit eigener Plattform, Unu arbeitet daran

Dass Niu neben Gogoro, die das Bosch-Unternehmen Coup mit E-Rollern ausrüsten, in den Sharing-Markt einsteigen kann, liegt an der eigens entwickelten Plattform. Die Roller sind allesamt vernetzt, besitzen GPS und lassen sich per App orten, zudem ist es möglich, sich Verbrauchsdaten, Akkustand und mehr anzeigen zu lassen. Sharing-Anbieter können per Schnittstelle auf die Niu-Plattform zugreifen und die Rollerflotte verwalten. In künftigen Modellen soll sich der E-Roller auch per App starten lassen.

Niu: Über die Smartphone-App lässt sich der Elektroroller orten und mehr. (Screenshot: Niu)

Niu: Über die Smartphone-App lässt sich der Elektroroller orten und mehr. (Screenshot: Niu)

Niu bezeichnet sich in erster Linie als Technologie-Unternehmen und nicht als E-Roller-Hersteller. Constanty sagt, man habe erst die Plattform entwickelt und anschließend die E-Roller als Technologieträger gebaut. Das Unternehmen sei außerdem dabei, Fahrzeuge zu entwicklen, die mehr als nur zwei Räder haben. Weiter ausführen wollte er die Pläne nicht – Einsatzzwecke für kompakte Elektrogefährte wären indes Logistikdienste oder ähnliches.

Die Berliner von Unu arbeiten ebenso seit einer Weile daran, ihre Roller zu vernetzen. Statt mit einem Schlüssel sollen sich die E-Roller künftig über eine App öffnen lassen, sagte Mitgründer Pascal Blum der dpa. Damit solle auch die Möglichkeit des Teilens mit Freunden vereinfacht werden. Die Vernetzung könne Potenziale eröffnen, die mit Benzinern nicht möglich wären.  Neben der Elektromobilität setzt Unu auf die weiteren Säulen „autonomes Fahren“, „Vernetzung“ und „Sharing“. Das Unu-Entwickler-Team arbeite derzeit an einer eigenen Software-Plattform, mit der sich die Roller beispielsweise auch für Sharing-Dienste eignen würden, sagte Blum gegenüber t3n.de. Nius Constanty deutete ebenso Entwicklungen in Richtung Autonomie an.

Mobility-Startup Unu: Elektro-Roller sind nur der Anfang

Gemessen an den Verkäufen von E-Rollern liege Deutschland im europäischen Vergleich an dritter Stelle hinter Holland und Frankreich, so Blum. Das 2013 gegründete Unternehmen verkauft seit rund vier Jahren seine E-Roller ausschließlich online und will über diesen Vertriebsweg besonders günstige Preisen ermöglichen. „Unsere Startpreise haben fast E-Bike-Niveau.“

Der Unu Elektroroller

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2 Kommentare
Alex R

Ich finde ein E-Roller ist auf jeden Fall die bessere Alternative. Bin jahrelang Moped gefahren und der Motorenlärm und die stinkenden Abgase haben mich auch schon immer gestört!

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Anton
Anton

Ich kann Alex R nur zustimmen! Ich finde die Entwicklung auch super. Nur eines stelle ich mir schwierig vor: Dass die Roller so leise sind, dass man sie nicht oder kaum noch hört, ist ja auch nicht ganz ungefährlich. Man übersieht sie ja so schon recht leicht. Aber vielleicht lässt sich dieses Problem noch lösen. Lustigerweise habe ich gelesen, dass sogar Harley Davidson ein E-Motorrad rausbringen wil (siehe <diese Elektromotorräder gibt es). Da bin ich ja mal gespannt :-)

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