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Fake-News-Seiten attackieren Elon Musk: Das steckt dahinter

(Foto: dpa)

Elon Musk hat anscheinend nicht nur Fans im Web. Eine gezielte Kampagne aus dem rechten Spektrum verbreitet Unwahrheiten über den Chef von Tesla und SpaceX.

Rechte Webseiten veröffentlichen Fake-News über Elon Musk

Im US-Wahlkampf 2016 verbreiteten angebliche Nachrichtenseiten Unwahrheiten über die Präsidentschaftskandidaten. Vor allem aus dem rechten Spektrum gab es nicht wenige solcher Fake-News, die versuchten, die Demokratin Hillary Clinton in ein schlechtes Licht zu rücken. Jetzt scheint es eine neue Welle diffamierender Fake-News zu geben. Diesmal ist das Ziel aber kein Politiker, sondern Elon Musk, der Chef von Tesla und SpaceX.

Laut Quartz stammen auch die Angriffe auf Elon Musk zumindest teilweise aus dem rechten politischen Spektrum. Sam Jaffe, der sich für eine Consulting-Firma mit der Speicherung von Energie beschäftigt, sieht die Angriffe auf Hillary Clinton als Vorbild für die Kampagne gegen Musk. „Es gibt einen Teil des politischen Spektrums, das Todesangst davor hat, dass Musk in die Politik gehen könnte“, sagt Jaffe gegenüber der Business-Website.

Elon Musk: Fake-News-Autoren attackieren den Tesla-Chef. (Foto: Tesla)

Elon Musk: Was wollen die Urheber der Fake-News erreichen?

Laut Bloomberg werden viele der Anti-Musk-Texte unter ausgedachten Pseudonymen veröffentlicht. So ist es natürlich schwer zu sagen, wer hinter den Fake-News steckt und welchen Zweck sie wirklich erfüllen sollen. Mit „Stop Elon From Failing Again“ gibt es allerdings auch eine kürzlich gestartete Internet-Kampagne gegen Musk, hinter der die konservative Radio- und Fernsehmoderatorin Laura Ingraham steckt. Sie ist als Pressesprecherin für das Weiße Haus unter Donald Trump im Gespräch.

In Teilen der amerikanischen Rechten wird der Klimawandel als eine Verschwörungstheorie abgetan. Auch der zukünftige US-Präsident Trump hatte im Wahlkampf erklärt, dahinter stehe Tesla und Solarcity nicht nur Alternativen zu Verbrennungsmotoren anbietet, sondern auch im Bereich der erneuerbaren Energie tätig ist, bietet sich für Personen mit solchen Überzeugungen natürlich gut als Feindbild an.


Neben politischem Kalkül könnten aber wie schon im US-Walhlkampf auch schlicht finanzielle Interessen hinter der Verbreitung der Fake-News stehen. Der umtriebige Milliardär Musk ist einer der derzeit wohl interessantesten Firmenchefs. Dementsprechend werden Artikel über ihn auch häufig geklickt, was sich wiederum gut durch Anzeigenschaltungen in bares Geld umwandeln lässt.

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