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Elon Musk: „Ich habe Freunde, die sehr besorgt sind“

Tesla-Chef Elon Musk äußert sich zu seinem Gesundheitszustand. (Foto: dpa)

Tesla-Gründer Elon Musk hat sich in einem Interview erstmals zu seinem umstrittenen Plan geäußert, den Elektroauto-Pionier von der Börse nehmen zu wollen. Auch zu seinem Gesundheitszustand äußerte sich der Milliardär: Er nehme viele Schlaftabletten.

Elon Musk geht es nicht gut. Glaubt man den Worten, die der Milliardär und Tesla-Chef in einem Interview mit der New York Times fallen ließ, ist es um seinen Gesundheitszustand „im Moment nicht großartig“ bestellt. „Ich habe Freunde, die sehr besorgt sind“, sagte Musk der renommierten Tageszeitung am Donnerstag.

Elon Musk räumt Schlafmittelkonsum ein

So habe er wegen der hohen Arbeitsbelastung beispielsweise die Hochzeit seines Bruders diesen Sommer zu großen Teilen verpasst, seinen eigenen Geburtstag im Juni soll er in der Fabrik des Elektroauto-Pioniers verbracht haben. Musk räumte auch einen ausgeprägten Konsum an Schlaftabletten ein.

Konkret handele es sich um den Wirkstoff Zolpidem, dessen Verordnung in Deutschland wegen seiner hohen Suchtwirkung sogar rechtlich eingeschränkt ist. Eine Alternative sieht Musk wegen seiner Arbeitslast nicht. „Ich muss mich oft zwischen den Tabletten oder keinem Schlaf entscheiden“, sagte er der Zeitung.

„Das schmerzhafteste Jahr meiner Karriere“

Seit vergangenem Jahr sieht sich Elon Musk, der neben Tesla auch Chef des Raumfahrtunternehmens SpaceX sowie der Tunnelbaufirma The Boring Company ist, mit besonders vielen Negativschlagzeilen konfrontiert. „Es war das schwierigste und schmerzhafteste Jahr in meiner Karriere“, sagte Musk weiter. Vor allem an Tesla reiben sich Journalisten und Aktionäre immer wieder auf. Der Elektroauto-Pionier konnte seine selbstgesteckten Produktionsziele bisher nicht erreichen. Die Tesla-Aktie musste deshalb mehrfach heftige Kursschwankungen verkraften.

Auch deshalb sorgte Musk in der vergangenen Woche mit einem Tweet für Furore, wonach er das Unternehmen von der Börse nehmen wolle. Der Schritt solle den Druck von Tesla nehmen und jene Aktionäre treffen, die auf einen Kursverfall der Aktie wetten. Einige Investoren hatten daraufhin Sammelklage gegen Tesla wegen irreführender Marktinformationen eingereicht. Inzwischen liegt der Fall bei der US-Börsenaufsicht SEC. Womöglich droht Musk ein Bußgeld von 200.000 US-Dollar.

Analysten werfen Musk außerdem vor, zu wenig Verantwortung bei Tesla abgeben zu wollen und darüber die Kontrolle zu verlieren. Laut der New York Times läuft bereits die Suche nach einer zweiten Führungskraft neben Musk, um ihn zu entlasten.

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Eine Reaktion
David

Amerika halt. Da gibt es für alles Pillen, statt sich mal zu fragen, was mit dem Körper oder Geist oder der Gesellschaft nicht stimmt. Nur weil manche sich künstlich aufpuschen, kommen andere nicht mehr hinterher, ohne auch solchen Mitteln zu verfallen. In diesem Fall halt andersherum.

Hatten wir in den USA doch gerade erst mit Oxycontin, welches massiv als "harmlos" beworben wurde und inzwischen eine Welle von Heroinsucht ausgelöst hat, weil Betroffene jetzt auf der Suche nach Ersatzstoffen sind. Unfassbar, was dort teilweise abläuft.

Empfehle alle die wunderbare Doku: https://vimeo.com/ondemand/oxyana

Ansonsten sollten wir in Deutschland auch mal aufpassen. Denn bei uns hat ja plötzlich auch jedes zweite Kind ADHS, seit es die richtigen Mittel gibt und gegen Burnout kriegt auch jeder was verschrieben, der nur mal Urlaub bräuchte.

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