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Elon Musk: Teslas sollen im Namen der Sicherheit furzen und wie Ziegen meckern

Teslas Erfolgsmodell, das Model 3. (Foto: Tesla)

Auch in den USA müssen Elektroautos bald künstliche Geräusche machen, wenn sie langsam fahren. Elon Musk will seinen Teslas ganz besondere Töne entlocken – etwa Furzgeräusche.

In der EU gilt seit Juli, dass Elektroautos, die langsamer als 20 Kilometer pro Stunde fahren, ein künstliches Geräusch abgeben müssen. Eine ähnliche Vorschrift tritt in den USA im September 2020 in Kraft. Dann müssen auch dort E-Autos mit einem eigenen Soundsystem ausgerüstet werden, das bei Unterschreitung der Marke von 25 Stundenkilometern laut wird. Während einige Autohersteller für ihre Elektroauto-Geräusche eigens mit Sounddesignern zusammenarbeiten – BMW für seine Studie M Next etwa mit dem bekannten Filmmusikkomponisten Hans Zimmer –, hat Elon Musk seine eigene Vorstellung vom Tesla-Sound.

Elon Musk plant spezielle E-Auto-Geräusche

Bei dem Kurznachrichtendienst Twitter deutete Musk an, dass die E-Autos von Tesla eigens erstellte Hup- und Bewegungsgeräusche verpasst bekommen. Das könnten demnach etwa Kokosnuss-Geräusche sein, schreibt Musk – wohl eine Referenz an den Monty-Python-Film Die Ritter der Kokosnuss. Dort schlägt der Diener von König Artus zwei Kokosnuss-Hälften aneinander, die das Geräusch von Pferdehufen imitieren sollen. König Artus tut derweil nur so, als ob er reitet. Darüber hinaus seien aber auch Furz-Geräusche und Ziegenmeckern geplant.

Diese und weitere Geräusche sollen Musk zufolge „bald“ in die Elektroautos des Herstellers integriert werden. Wann genau, hat Musk nicht verraten. Electrek zufolge soll Tesla schon im September angefangen haben, dem Model 3 ein entsprechendes Soundsystem einzubauen. In den USA hat die Behörde für Verkehrssicherheit kürzlich erklärt, dass E-Auto-Besitzer ein Geräusch nach Belieben aussuchen können, wie The Verge schreibt. In Europa könnte Tesla mit Furzgeräuschen und Ähnlichem allerdings auf Widerstand stoßen. Denn hier heißt es in der EU-Vorschrift, dass die E-Autos Motorengeräusche ähnlich wie jene von Verbrennern abgeben sollen. Tesla will es dagegen Nutzern sogar erlauben, ihre eigenen Sounds in das Autosystem einzuspeisen.

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