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Elon Musk zeigt Video des „beunruhigend langen“ Highspeed-Tunnels unter L.A.

Der unter L.A. von Elon Musks Boring Company geschaffene Transporttunnel. (Bild: Boring Company)

Elon Musk hat per Twitter bekräftigt, den Eröffnungstermin für den Highspeed-Tunnel unter Los Angeles zu halten. In einem Video zeigt Musk den „beunruhigend langen“ Tunnel.

Vor knapp zwei Wochen hatte Elon Musk den Eröffnungstermin für den ersten Highspeed-Tunnel für den 10. Dezember festgelegt. Dieser Termin könne gehalten werden, erklärte Musk jetzt per Twitter. Zugleich zeigte der Chef der Tunnel-bohrenden Boring Company in einem nur 30-sekündigen Zeitraffer-Video den rund drei Kilometer langen Testtunnel in voller Länge.

„Beunruhigend lang“: Elon Musk zeigt Video von Highspeed-Tunnel unter L.A.

Er sei die Tunnelstrecke unter Los Angeles komplett abgelaufen, schrieb Musk. Der Tunnel sei „beunruhigend lang“, aber die Arbeiten gingen wie geplant voran. Die Eröffnungsparty werde am 10. Dezember stattfinden und „sehr eindimensional“ ausfallen. Eine nähere Erklärung dazu, was das bedeutet, gab Musk nicht. Auch die geplante Aktion, bei der der Tunnel am Tag darauf von der Öffentlichkeit gratis getestet werden könne, wiederholte Musk nicht.

Die Arbeiten an dem Tunnel, der vom SpaceX-Hauptquartier im kalifornischen Hawthorne bis zu einem Vorort von Los Angeles verläuft, hatten vor über einem Jahr begonnen. Anders als zunächst geplant, sollen dort keine Autos verkehren, sondern in kleinbusähnlichen Transporteinheiten jeweils zwischen acht und 16 Menschen sowie Fahrräder von einer Station zur nächsten gefahren werden, wie The Verge berichtet. Die wahrscheinlich autonom fahrenden Elektro-„Schlitten“ sollen Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde erreichen.

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Während der erste Tunnel unter L.A. zunächst wohl eine reine Teststrecke bleiben wird, sollen in Chicago und später in der US-Hauptstadt Washington D.C. die ersten „echten“ Highspeed-Transporttunnel eröffnet werden. Darüber hinaus plant Musks Boring Company ein verzweigtes Tunnelsystem unter L.A. sowie ein weiterer Tunnel, der ab 2019 Los Angeles mit San Francisco verbinden soll.

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2 Reaktionen
C. Schulze

Es ist immer wieder erschreckend und belustigend zugleich, wie sehr auf Quatsch angesprungen wird, sobald große Zahlen im Spiel sind. So ein aufwändiger 3km - Tunnel ist viel zu kurz, um nennenswert Effekte durch Zeitersparnisse zu erhalten. Nimmt man eine achterbahnmäßige Beschleunigung von 1,5m/s² an, (da sollte jeder gut fixiert sitzen), kommt man bei 3km gerade mal auf 240 km/h, um sofort wieder hart zu bremsen. Dafür bleiben nur Minikapseln, welche jegliche Wirtschaftlichkeit angesichts der Kosten usw. in Grund und Boden verdammen... Nein, diese Art Rummelspielzeuge helfen nicht, drängende Mobilitätsprobleme zu lösen.

Antworten
Hel

Also, wer den Artikel tatsächlich gelesen hätte, wüsste, dass "der erste Tunnel unter L.A. zunächst wohl eine reine Teststrecke bleiben wird".

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