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Elternzeit – immer mehr Männer beziehen Elterngeld

Elternzeit: Immer mehr Väter gehen in die Babypause. (Foto: Shutterstock-Wavebreakmedia)

Immer mehr Männer gehen in Elternzeit und beziehen Elterngeld. Dennoch sind Frauen häufiger und länger in der Babypause, wie das Statistische Bundesamt zeigt.

Langsam verändert sich was: Die Zahl der Väter, die in die Babypause gehen und Elterngeld beziehen, ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. Seit 2017 haben sieben Prozent mehr Männer die Transferzahlung des Staates bezogen, wie das Statistische Bundesamt jetzt mitteilte. Die Zahl der Mütter, die Elterngeld erhalten, stieg im Vergleich etwas weniger um drei Prozent an. Anders als die Väter beziehen Mütter jedoch noch deutlich länger die finanzielle Unterstützung. Ihre durchschnittliche Bezugsdauer lag im Schnitt bei 11,7 Monaten, bei den Vätern bei drei Monaten.

„Seit 2017 haben sieben Prozent mehr Männer das Elterngeld bezogen.“

Frauen beziehen das Elterngeld nicht nur länger, sie sind nach wie vor auch noch deutlich in der Mehrzahl: Im Jahr 2018 bezogen rund 1,4 Millionen Mütter und 433.000 Väter die finanzielle Unterstützung zur Kinderbetreuung. Zusammen waren das vier Prozent mehr Menschen als noch im Jahr 2017. Damit wird auch klar: Der seit fünf Jahren anhaltende Trend des Geburtenanstiegs setzt sich in Deutschland weiter fort.

Mütter und Väter, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, können zwischen Basiselterngeld und Elterngeld Plus wählen oder beides kombinieren. Letzteres fällt in der Regel niedriger aus, wird aber länger gezahlt – bis zu 36 Monate für die Elternteile zusammen. Mit 30 Prozent wählte fast ein Drittel der Mütter Elterngeld Plus, bei den Vätern waren es 13 Prozent. Auch hier wurde jeweils ein leichter Anstieg verzeichnet.

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