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Endlich: Twitter komprimiert eure Fotos nicht mehr kaputt

Twitter wird interessanter für Fotografen. (Foto: Shutterstock)

Twitter fasst hochgeladene JPEG-Bilder künftig nicht mehr an. Die Fotos werden so gespeichert und angezeigt, wie sie hochgeladen wurden. Fotografen sind erfreut.

Laut Twitter-Ingenieur Nolan O’Brien verzichtet Twitter ab sofort auf das Transcoding der über den Web-Client hochgeladenen Fotos im JPEG-Format und erlaubt so das Veröffentlichen von Fotos in der vom Ersteller vorgesehenen Auflösung. Damit wird Twitter für Fotografen interessanter.

Twitter wird attraktiver für Fotografen

Ist es ein Angriff auf Instagram oder nur Zufall? Das Teilen von Bildern im Web wird immer beliebter und Twitter kämpft mit dem Wachstum. Könnte die Erwartung, das der Dienst einen Schub neuer Nutzer bekommt, wenn er vernünftige Bildfunktionen bietet, treibend hinter der Einführung der neuen Bildfreundlichkeit sein? Denkbar.

Fakt ist, dass Twitter Bilder im JPEG-Format zwar weiterhin für die Thumbnail-Ansichten automatisch verkleinert, ansonsten aber die Nutzer-Originale (bis etwa 16 Megapixel) anzeigt. Ein von O’Brien gepostetes Beispiel zeigt eindrücklich, was damit möglich ist.

EXIF wird weiterhin verworfen

Twitter legt Wert auf die Klarstellung, dass auch weiterhin EXIF-Daten verworfen werden. So ist etwa keine automatisiert korrekte horizontale oder vertikale Ausrichtung der Uploads zu erwarten. Ebenso gilt die neue Verfahrensweise vorerst ausschließlich für JPEG. Alle anderen Formate, etwa PNG, aber auch Videos unterliegen weiterhin dem Transcoding.

O’Brien kündigt an, dass künftig auch Profilbilder in voller Auflösung gezeigt werden können. Zu PNG oder Videos äußert sich der Twitter-Ingenieur nicht.

Passend dazu: Alles anders? Twitters Entwickler-Vize pitcht der Plattform Ideen, die vieles verändern würden

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