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Enterprise-Programm: Diese robusten Android-Smartphones empfiehlt Google

Robuste Android-Smartphones im Enterprise-Recommended-Programm. (Screenshot: Google)

Google erweitert sein im Februar 2018 angelaufenes „Android Enterprise Recommended“-Programm, mit dem Unternehmen mehr Durchblick im Android-Smartphone-Dschungel verschafft werden soll. Neu dabei: Rugged- oder Outdoor-Smartphones, die auch mal fallen gelassen werden dürfen.

Viele Hersteller verwenden bei ihren Smartphones mittlerweile oftmals Glas auf der Vorder- und Rückseite – für Arbeitsumgebungen, in denen es teils etwas rauer zugeht, nicht unbedingt perfekt. Zahlreiche Android-Smartphone-Hersteller bieten allerdings Geräte an, die speziell für härtere Gangarten entwickelt wurden. Zehn dieser Modelle hat Google in sein Android Enterprise Recommended-Programm aufgenommen. Hersteller wie Samsung, Huawei oder Motorola sucht man in der Liste der „Rugged-Devices“ aber vergeblich – das liegt allerdings einfach daran, dass die Unternehmen keine entsprechenden Geräte anbieten.

Android-Smartphones: Google erweitert sein „Enterprise Recommended Programm“

Stattdessen empfiehlt Google robuste Smartphones der eher unbekannten Hersteller wie Dolphin, Point, Sonim und Zebra Technologies, die sich auf diese Gerätekategorie spezialisiert haben. High-End-Ausstattung oder eine Top-Kamera könnt ihr bei diesen Modellen tendenziell nicht erwarten, aber Smartphones, die auch weiter funktionieren, wenn sie euch des Öfteren runterfallen oder ins Wasser plumpsen.

Android erweitert sein Enterprise-Recommended-Programm um robuste Smartphones. (Bild: Google)
Android erweitert sein Enterprise Recommended Programm um robuste Smartphones. (Bild: Google)

Damit Rugged-Smartphones in das Empfehlungsprogramm Googles aufgenommen werden, müssen sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So ist es laut Google erforderlich, dass sie die Mindesthardware-Anforderungen für Android 7.0 und neuer liefern. Das bedeutet, sie benötigen mindestens zwei Gigabyte RAM, 16 Gigabyte internen Speicher und einen Prozessor mit mindestens 1,1 Gigahertz-Taktung und eine 32-Bit-Architektur.

Damit IT-Admins nicht jedes Gerät mühsam einzeln einrichten müssen, gehört die Zero-Touch-Registrierung zu den Voraussetzungen des Programms. Mit der Funktion ist es möglich, mehrere Geräte – selbst unterschiedlicher Hersteller – einzurichten, ohne sie anfassen zu müssen. Apps und spezifische Konfigurationen werden aus der Ferne eingerichtet, auch die Verwaltung der Geräte erfolgt auf diesem Weg.

Mindestens fünf Jahre Sicherheitsupdates für Rugged-Android-Smartphones

Die Hardware-Anforderungen sind nicht sonderlich anspruchsvoll, Google erwartet von den Herstellern allerdings, dass sie für die Geräte vierteljährliche Sicherheitsupdates für mindestens fünf Jahre liefern – das sind zwei Jahre mehr als Google bei den „Nicht-rugged-Geräten“ einfordert. Diese Update-Garantie sollte im Übrigen für alle Geräte eingeführt werden. Zu den weiteren Anforderungen gehört, dass auf den Geräten mindestens Android 7.0 Nougat installiert sein muss. Ein großes OS-Update setzt Google ebenso voraus und es muss innerhalb von 18 Monaten nach Release des „Board-Support-Packages“ (Software-Layer mit hardwarespezifischen Treibern) erfolgen.

Googles Android-Enterprise-Recommended-Programm umfasst zum Start zehn Geräte.(Screenshot: t3n.de)
Googles Android-Enterprise Recommended Programm umfasst zum Start zehn Geräte.(Screenshot: t3n.de)

Selbstredend müssen die Smartphones eine Schutzart von IP64 oder höher aufweisen, um sie vor eindringendem Wasser oder Staub zu schützen. Außerdem müssen sie wiederholten Stürzen auf Beton aus einer Höhe von 1,20 Metern gemäß den Standards MIL-STD-810G oder IEC 62-2-32 standhalten.

Folgende Smartphones sind Teil der neuen Programm-Kategorie:

  • Dolphin CN80, CT40, CT60
  • Zebra TC25, TC51, TC56, TC70X und TC75X
  • Sonim XP8
  • Point Mobile PM45
  • Datalogic Memor 10 (Launch im Oktober)

Das Programm wird Google zufolge kontinuierlich erweitert – unter anderem arbeite man mit Panasonic und anderen Herstellern daran, ihre Geräte in den kommenden Wochen und Monaten für das Rugged-Geräteprogramm validieren zu lassen.

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