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Eora: Dieses Gadget verwandelt euer Smartphone in einen bezahlbaren 3D-Scanner

Eora 3D. (Bild: Kickstarter/Eora)

Ein hochpräziser und bezahlbarer 3D-Scanner – das war das erklärte Ziel der Eora-3D-Entwickler. Eora setzt auf die Leistung moderner Smartphones und einen grünen Laser sowie auf die Crowdfunding-Gemeinde.

Eora 3D nutzt Smartphone-Power

Weil sie auf dem Markt keinen günstigen und dabei hochpräzisen 3D-Scanner finden konnten, entwickelten die australischen Gründer von Eora 3D einfach selbst einen. Herausgekommen ist das gleichnamige Gadget. Dass Eora 3D vergleichsweise günstig ist, liegt daran, dass die Entwickler auf die Smartphone-Power zurückgreifen.

Eora 3D: Für kleine Objekte gibt es einen Bluetooth-Turntable. (Bild: Kickstarter/Eora)

Eora 3D: Für kleine Objekte gibt es einen Bluetooth-Turntable. (Bild: Kickstarter/Eora)

Dank der Leistung und der Kameraoptik eines modernen Smartphones sowie des Einsatzes eines grünen Lasers soll Eora 3D bis in Bereiche jenseits der Marke von 100 Mikrometern präzise arbeiten. Bis zu acht Millionen Eckpunkte können erfasst werden. Die Objekte selbst können für den 3D-Scan in einer Entfernung von bis zu einem Meter stehen und dürfen bis zu einen Quadratmeter groß sein.

Ein sich drehender Teller (Turntable) sei eigentlich nicht notwendig, versprechen die Eora-3D-Entwickler. Dennoch bieten sie einen solchen optional an. Der Bluetooth-Turntable erleichtere das Scannen vor allem von kleineren Objekten. Der 3D-Scanner funktioniert mit modernen Android- und iOS-Smartphones. Als Beispiele werden das Samsung Galaxy S5, das HTC One oder das iPhone 6 genannt.

Eora-App für den 3D-Scan

Um einen 3D-Scan vorzunehmen, benötigen Smartphone-Nutzer die eigens entwickelte Eora-App (iOS und Android), die kostenlos in den App-Stores von Google und Apple heruntergeladen werden kann. Dort können die 3D-Scans noch nachbearbeitet werden. Eine Dropbox-Anbindung sorgt dafür, dass 3D-Modelle geteilt oder bequem auf den Computer geladen werden können.

Eora 3D kann derzeit zum Preis von 229 US-Dollar über Kickstarter erworben werden. Der Preis im Einzelhandel soll sich später auf 330 US-Dollar belaufen. Im Paket mit dem Bluetooth-Turntable werden aktuell 289 US-Dollar (später 399 US-Dollar) fällig. Die Kickstarter-Kampagne hat das Finanzierungsziel von 80.000 US-Dollar bereits deutlich überschritten (aktuell: 147.000 US-Dollar). Mit der Lieferung können Unterstützer ab Juni 2016 rechnen.

via www.kickstarter.com

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