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Equinix baut Cloud-Rechenzentren in Europa für 1 Milliarde US-Dollar

(Foto: Equinix)

Der US-Rechenzentrumsbetreiber Equinix investiert über eine Milliarde US-Dollar in ein europäisches Rechenzentrum. Möglich wird das durch ein Joint Venture. 

Während die Tech-Welt aufgrund gewisser Personen im Handelskrieg versinkt, scheint sich dieser noch nicht auf alle Bereiche der Branche ausgeweitet zu haben. Der US-amerikanische Betreiber von Rechenzentren Equinix ist jetzt nämlich ein Joint Venture mit GIC eingegangen, einem Vermögensfond aus Singapur. Zusammen ist eine Investition von mehr als einer Milliarde US-Dollar geplant, um sechs Hyperscale-Rechenzentren in Europa zu übernehmen und auszubauen.

Das Joint Venture wird dabei zwei Rechenzentren in London und Paris kaufen, die bereits im Einsatz sind, und vier weitere in Amsterdam, London sowie zwei in Frankfurt ausbauen. Nach der Fertigstellung werden diese ersten sechs Anlagen insgesamt eine Leistung von rund 155 Megawatt erbringen, wobei sich Equinix um Entwicklung, Betrieb und Verwaltung der Standorte kümmern wird.

Rechenzentren für die Clouds dieser Welt

Equinix baut die Rechenzentren zu Xscale-Zentren aus, um den großen Clouds weltweit die passenden Plattformen bieten zu können. Dazu gehören neben der Alibaba Cloud auch Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure, Oracle Cloud Infrastructure, Google Cloud und andere Hyperscale-Cloud-Anbieter. Damit geht der Anbieter auf die steigende Nachfrage nach mehr Speicherkapazität und Konnektivität ein, die er laut eigenen Aussagen in der Vergangenheit nur begrenzt liefern konnte.

Interkonnektivität zwischen Enterprises immer wichtiger

Interessant ist auch, dass Equinix in der Pressemitteilung auf eine eigene Studie verweist, die dem Bedarf für Interkonnektivität zwischen Unternehmen und strategischen Cloud-Service-Anbietern bis 2021 ein zehnmal so hohes Wachstum voraussagt, wie für den normalen Internettraffic. Dank dem Joint Venture mit 80 prozentiger Beteiligung durch GIC dürfte Equinix so seine Position auf dem Markt weiter ausbauen. Mit mehr als 200 Rechenzentren steht das Unternehmen weltweit auf Platz eins der Anbieter für Serverhousing.

via techcrunch.com

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2 Kommentare
fail
fail

Eine Leistung von 155 Megawatt, das sind aber Mini-Mini-Kraftwerke, dafür aber dezentral in Europa

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der andere
der andere

Ist sowieso falsch formuliert, das Rechenzentrum selbst erbringt ja keine Leistung, es stellt nur soviel für die Kunden zur Verfügung. Im RZ Vergleich ist das neben der Größe halt einer der wichtigsten Punkte.

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