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Erste Details zu Apples Profi-iMac durchgesickert

Vergangene Woche hat Apple neue Mac-Produkte bestätigt. Nun sind erste Details über den in diesem Jahr erscheinenden Profi-iMac und den Mac mini durchgesickert, die vielversprechend klingen.

Neuer iMac mit Profis im Fokus soll Xeon-Chip an Bord haben

Laut Apple wird es erst ab 2018 einen neuen, komplett redesignten Mac Pro geben, allerdings versprach das Unternehmen letzte Woche für 2017 ein ordentliches iMac-Upgrade, das professionelle Nutzer im Fokus hat. Wenige Tage nach der offiziellen Ankündigung Apples hat das Blog Pike's Universum erste mutmaßliche Details zum neuen „iMac-Pro“ veröffentlicht, die aus Insiderquellen stammen sollen.

Seit Jahren hat es keine großen Upgrades für den iMac gegeben – das soll sich in diesem Jahr ändern. (Bild: Apple)

Entgegen bisheriger Vermutungen wird Apple seine 2017er-iMac-Linie nicht schon in der ersten Jahreshälfte veröffentlichen, sondern laut den Informationen des Blogs womöglich erst im Oktober. Dafür wird der nächste iMac nicht einfach nur ein kleines Update erhalten, sondern offenbar ein echtes Arbeitstier werden. Der nächste All-in-One-Rechner soll einen Intel Xeon-E3-Workstation-Prozessor der E3-1285-v6-Reihe verbaut haben – das genannte Modell wurde bislang jedoch noch nicht veröffentlicht. Dem Chip könnte Intels Onboard-Grafik „HD Graphics P630“ zur Seite gestellt sein. Entwickler dürften sich darüber hinaus über die erweiterbare Arbeitsspeicher-Ausstattung freuen – die kleinste Modellvariante soll über 16 Gigabyte (ECC-RAM) verfügen, die Maximalausstattung sei erst bei satten 64 Gigabyte ausgereizt.

Zusätzlich, so der Bericht von Pike's Universum, soll Apple schnellere NVMe-SSDs verbauen, die erstmals bis zu zwei Terabyte groß sein sollen – bislang können macOS-Rechner SSDs mit maximal einem Terabyte ausgewählt werden. Auch an VR-Inhalte und Pro-Anwendungen werde gedacht: Käufer sollen beim Pro-iMac diskrete Grafiklösungen von AMD wählen können. Des Weiteren werde endlich auch Thunderbolt 3 mit USB-C-Schnittstelle an Bord sein. Ein neues Keyboard soll ebenso Bestandteil des neuen Profi-All-in-Ones sein – ob es sich dabei um eine Tastatur mit OLED-Leiste wie beim Macbook Pro handelt, bleibt abzuwarten.

Bekommt der iMac ein Magic Keyboard mit Touch-Bar? (Bild: Hazza42/Reddit)

Neuer Mac mini: Nicht mehr ganz „mini“, neues Display mit 8K-Auflösung

Nicht nur über neue iMacs weiß die Quelle Neues zu berichten: Der nächste Mac mini, dessen Existenz Apple vergangene Woche ebenso bestätigt hat, werde nicht mehr so „mini“ sein wie die letzten Modelle. Zumindest das Topmodell soll Apple größer gestalten als das zuletzt 2014 erneuerte Produkt.

Apples neue High-End-Version des Mac Mini soll größer werden. (Bild: Apple)

Zudem will Pike’s Universum erfahren haben, dass Apples nächstes intern entwickeltes Display mit einer 8K-Auflösung aufwarten soll. Bestätigt hatte Apple es im Zuge der Ankündigung des neuen Mac Pro, hielt sich mit konkreten Details aber zurück. Displays mit einer solchen Auflösung sind noch rar gesät – Dell hatte vor einiger Zeit ein 32-Zoll-Display mit 8K-Auflösung in den Handel gebracht. Kostenpunkt: knapp 5.000 US-Dollar. Bislang bietet Apple Displays mit einer maximalen Auflösung von 5K an

Pike’s Universum ist bekannt dafür, Hinweise auf neue Mac-Geräte und neue OS-Versionen zu finden, die in macOS versteckt sind. Leaks aus Insiderquellen hat das Blog  bisher nicht veröffentlicht. Daher sollten wir die Informationen mit einer gewissen Portion Skepsis behandeln – absurd klingen sie zum Großteil aber nicht.

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3 Reaktionen
T. Loschen

Vielleicht sollte man jetzt mit einer Unterschriftenaktion dafür sorgen, dass Apple es wieder ermöglicht, den RAM und die Platte einfach tauschbar zu machen. Ich bin leider ein "Opfer" des letzten, unsäglichen MacMini in der kleinen Ausstattung mit fest verbauten, 4 GB RAM. In dieser Konfiguration kaum zu benutzen und trotz des günstigen Einstiegspreises im Nachhinein zu teuer, da ich ihn nie wirklich eingesetzt habe. Davor hatte ich 8 Jahre (!!!) einen MacMini im Einsatz, den ich nach und nach aufrüsten konnte.
Auch wenn man den RAM nicht selbst einbauen können sollte, muss es doch wenigstens durch den Service vor Ort möglich sein. Die unsäglichen "closed system"-Lösungen sollte es nicht mehr geben

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blubb

Ich frage mich, wie wir bisher mit nur maximal 1 GB Festspeicher leben konnten...

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peter

Das wäre doch was.
Ein iMac mit 8K und der MacMini auf Basis aktueller iMacs.
Könnte eine gute Richtung sein.

Die letzten »innovationen« von Apple haben mich als Nutzer extrem enttäuscht und ich warte darauf, endlich wieder zugreifen zu dürfen. Aufrüsten ist fällig bei mir, aber bestimmt nicht für ein MacBook mit sinnfreier TouchBar.

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