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Erste echte GPU 2020: Intel konkretisiert Einstieg ins Grafikkartengeschäft

GPU: Intel setzt sich ambitionierte Ziele. (Quelle: Shutterstock/ Alexander Tolstykh)

Neue Konkurrenz für Nvidia und AMD: Intel will 2020 erste Grafikkarten mit eigener GPU auf den Markt bringen. Bisher gibt es von dem Chipriesen nur in Prozessoren integrierte GPU.

Im Herbst hatte Intel Raja Koduri von AMD zu sich gelotst. Koduri hatte zuvor bei Intels Erzrivalen die Entwicklung der Radeon-Grafikkarten verantwortet. Es war also tatsächlich nur eine Frage der Zeit, bis sich Intel selbst auf den Markt für Grafikkarten wagt. Bisher gibt es von dem Unternehmen nur sogenannte integrierte GPU, die gemeinsam mit einer CPU arbeiten. Dazu zählt etwa die UHD Graphics 630 im neuen Coffee-Lake-Prozessor Core i7-8086K.

Intel will GPU schon 2020 in den Handel bringen

2020 will Intel seine ersten dedizierten GPU in den Handel bringen, wie der Chipkonzern via Twitter mitteilte. Entsprechende Pläne waren schon zuvor bekanntgeworden. Erstmals wurde jetzt aber ein konkretes Datum genannt. Weiterhin unklar ist, wie der Intel-Grafikchip aufgebaut sein wird, wie Golem.de berichtet. Im Februar hatte Intel demnach schon einen Prototyp präsentiert. Codename des GPU-Projekts soll „Arctic Sound“ sein.

Mit den eigenen Grafikkarten wolle Intel sowohl den Server- als auch den Client-Markt ansprechen – letzteren sowohl mit Gaming- als auch professionellen Lösungen, wie Intel-Manager Navin Shenoy in der vergangenen Woche im Rahmen eines Analystengesprächs gesagt haben soll.

In jedem Fall werden AMD und Nvidia sicher genau hinschauen, was Intel präsentieren wird. Schließlich dürfte der Markteintritt – so Intel das ambitionierte Ziel 2020 halten kann – früher kommen als gemeinhin erwartet. Normalerweise benötigen Chiphersteller für den Entwurf und die Entwicklung neuer Grafikkarten rund drei Jahre. Interessanterweise hatte sich Intel zuletzt mit AMD verbündet, um eine Radeon-GPU in einen Core-Prozessor zu integrieren. Dieses Projekt dürfte wohl 2020 Geschichte sein, wie Engadget vermutet.

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