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Essential: Andy Rubin will mit seinem neuen Startup Apple und Samsung angreifen

Android-Vater Andy Rubin will mit „Essential Products“ den Smartphone-Markt aufmischen. (Foto: Playground)

Android-Vater Andy Rubin hat mutige Pläne mit seinem Tech-Startup Essential, das Ende Mai ein erstes Smartphone hervorgebracht hat. Rubin will nicht weniger als das Duopol Apple und Samsung angreifen.

Essential: Andy Rubin will das bestehende Gefüge stören

Andy Rubin, Mitentwickler des am weitesten verbreiteten Betriebssystems weltweit, hat wenige Tage nach der Enthüllung seines neuen Unternehmens Essential, begleitet vom Premium-Smartphone „Essential Phone“ und der Amazon-Echo-Alternative „Essential Home“, auf der Wired Business Conference in New York angekündigt, sich direkt mit den beiden großen Playern Apple und Samsung anlegen zu wollen.

Das Essential Phone ist eines der ersten Produkte, die aus Rubins neuem Tech-Startup hervorgegangen sind. (Bild: Essential)

„Some people are complacent and it needs to be disrupted."

Im Gespräch mit Wireds Jason Tanz erklärte Rubin, im aktuellen Smartphone-Markt bei den beiden großen Player Apple und Samsung, die 40 Prozent des Marktes unter sich aufteilen, habe sich eine gewisse Selbstgefälligkeit eingestellt. Diesen Moment wolle Rubin mit seiner Firma Essential und den neuen Produkten ausnutzen.

Das Essential Phone in Bildern
Essential Phone. (Bild: Essential)

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Essential: Andy Rubins neue Firma kratzt schon am Einhorn-Status

Andy Rubin hat mit seinem neuen Unternehmen, seinen ersten Produkten und seiner Philosophie zahlreiche Investoren überzeugen können. Wie Bloomberg berichtet, hat Essential eine massive Finanzierungsrunde über 300 Millionen US-Dollar abschließen können. Im letzten Jahr hatte Essential 30 Millionen US-Dollar von Rubins Hardware-Startup-Inkubator Playground und Redpoints Ventures erhalten.

Essential gibt es offiziell seit Ende Mai, ist aber jetzt schon knapp eine Milliarde US-Dollar wert. (Bild: Equidate

Laut der Essential-Website gehören unter anderem namhafte Firmen wie Tencent und Foxconn zu den Investoren. Mit dem japanischen Telekommunikationsunternehmen Softbank stand Rubin Berichten zufolge im März kurz vor Abschluss eines 100-Millionen-US-Dollar schweren Deals. Das Unternehmen zog sich aus den Verhandlungen jedoch in letzter Minute zurück. Als Grund für den nicht erfolgreichen Deal werden die engen Beziehungen Softbanks zu Apple vermutet.

Essential: Andy Rubin hat zahlreiche namhafte Investoren an Land gezogen. (Bild: Essential)

Einer Analyse der Firma Equidate zufolge hat Rubins junges Unternehmen Essential nach der 300-Millionen-Runde schon einen Wert von knapp einer Milliarde US-Dollar und gehört damit schon nach so kurzer Zeit fast in den Club der Einhörner.

Mehr als nur ein Essential Phone: Rubin will ein ganzes Ökosystem aufbauen

Essential Home basiert auf der neuen Plattform Ambient OS. (Bild Essential)

Dass der Smartphone-Markt ein stark umkämpfter Sektor ist, in dem Hersteller kommen und gehen, dürfte Rubin bewusst sein. Mit Essential will der Android-Vater daher nicht nur auf Smartphones setzen, sondern ein ganzes Ökosystem auf die Beine stellen. Als erste Produkte neben dem Essential Phone hat das Unternehmen auch eine 360-Grad-Kamera als Zubehör für das Smartphone aber auch eine Art Alternative zu Amazons Echo angekündigt, die auf einem eigenen Open-Source-Betriebssystem basiert und unter anderem auf eine bessere Privatsphäre setzt. Darüber hinaus sind schon Patent-Dokumente für eine Augmented-Reality-Brille aufgetaucht. Gegenüber Jason Tanz erwähnte er zudem eine smarte Kamera fürs Auto.

Als nächstes könnte eine AR-Brille von Essential kommen. (Bild: Patently Apple)

Im Fokus von Rubins Essential soll der Mensch stehen – die Produkte des Unternehmens sollen einfach benutzbar sein. Man soll keine zusätzlichen Dongle, Verbindungs-Stecker und dergleichen kaufen müssen, um Geräte miteinander verbinden zu können. Die 360-Grad-Kamera für das Essential Phone verbindet sich per kabellosem USB 3.0 mit dem Smartphone, angeheftet wird sie magnetisch. Auch wenn das Essential Phone noch einen USB-C-Port besitzt, ist die Zukunft für Rubin komplett kabellos.

Zum Weiterlesen: 

via www.cnet.com

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AudioPhil

Das wird nix…

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